Frank Haubitz - ein Praktiker

Bislang führte Frank Haubitz den Philologenverband und ein Gymnasium in Dresden. Dass er nun Chef aller Lehrer in Sachsen wird, verdankt er Ministerpräsident Stanislaw Tillich, dessen Abgang in der CDU heftig diskutiert wird.

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    0
    schneesi
    20.10.2017

    Man kann Frank Haubitz für sein neues Amt nur alles Gute und viel Erfolg wünschen. Die Schulpolitik der letzten Jahre haben eine Situation geschaffen, wie sie nach dem zweiten Weltkrieg schon einmal existierte. Auch damals mussten "Neuleherer" auf Grund des kriegsbedingten Lehrermangels eingestellt werden. Aber diese hatten wenigsten eine entsprechende Vorbereitungszeit, bevor sie in den Schulen eingesetzt wurden.
    Wenn in Zukunft nicht genügend finanzielle Mittel für die Ausbildung und die Bezahlung unserer Lehrer in Sachsen zur Verfügung gestellt wird, Kann Herr Haubitz an der extrem verfahrenen Situation leider nicht viel ändern.

  • 6
    1
    Hankman
    20.10.2017

    Herrn Haubitz ist für seine schwierige Aufgabe viel Erfolg zu wünschen. Es ist immer gut, wenn ein Praktiker so einen Job bekommt. Aber weil das im Beitrag anklang, noch mal zur Erinnerung: Über Grundsatzfragen, zum Beispiel über eine mögliche Schulreform für längeres gemeinsames Lernen, entscheidet der Landtag, also der Gesetzgeber - und nicht der zuständige Ressortchef. Der Kultusminister als Angehöriger der Exekutive hat das dann umzusetzen, ob es ihm nun gefällt oder nicht. Also: Wer im Schulsystem Reformen durchsetzen will, muss dafür im Landtag die nötigen Mehrheiten gewinnen und sollte sich nicht damit herausreden, dass der Ressortchef nicht mag.



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