Gemkow: Sachsen will bei Künstlicher Intelligenz international an die Spitze

Oberwiesenthal (dpa/sn) - Der Freistaat will Vorreiter im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) werden. «Unser Anspruch ist es, auch international an die Spitze zu kommen», sagte Sachsens neuer Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) der Deutschen Presse-Agentur am Rande der Kabinettsklausur auf dem Fichtelberg. «Wir haben die besten Voraussetzungen dafür», verwies er auf viele Wissenschaftler an Forschungsinstituten, Hochschulen, sowie private Akteure und Unternehmen, die sich mit dem Zukunftsthema beschäftigen. In den nächsten Monaten soll den Angaben zufolge eine Strategie entwickelt werden, um diese Potenziale zu vernetzen und Rahmenbedingungen für ihre Nutzung zu schaffen.

«Es ist wichtig, dass wir dieses Potenzial hier im Land behalten», sagte Gemkow. Der internationale Wettbewerb sei hart, Sachsen müsse seine Interessen absichern und solle nicht ins Hintertreffen geraten. Es gehe da auch um Investitionen und deren Finanzierung. Der Freistaat investiere schon seit Jahren in Forschung, Infrastruktur und Personal im Bereich KI. Auf dieser Basis solle aufgebaut werden. «Wir sind mittendrin und deutschlandweit mit an der Spitze bei dieser Entwicklung.»

Gemkow sieht angesichts herrschenden Misstrauens in der Bevölkerung und in Unternehmen in Bezug auf Daten Aufklärungsbedarf bei dem Thema KI. «Es ist extrem wichtig deutlich zu machen, dass darin eine Riesenchance steckt, und wenn wir diese jetzt vertun, wir uns einer ganz großen Perspektive für Innovations- und wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land berauben.»


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2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 10
    1
    Lesemuffel
    26.01.2020

    Die sächsische Landesregierung sollte sich vorrangig darum kümmern, wie die natürliche Intelligenz erhalten werden kann. Dazu gäbe es genügend Aufgaben in unserem Bildungswesen.

  • 7
    3
    1371270
    26.01.2020

    Sachsen als Vorreiter?? Darf ich bitte mal lachen?