Hommage an Mail-Art-Künstlerin Wolf-Rehfeldt in Dresden

Dresden (dpa) - «Für Ruth, der Himmel in Los Angeles» - unter diesem Titel stellt das Dresdner Albertinum die Berliner Künstlerin und Schöpferin von Schreibmaschinengrafiken, Ruth Wolf-Rehfeldt (Jahrgang 1932), vor. Kern der bis Anfang 2019 laufenden Schau sind zeitlos scheinende «Typewritings» der 1970er und 1980er Jahre, wie die Staatlichen Kunstsammlungen (SKD) vor der Eröffnung am Freitag mitteilten.

Die Ausstellung zeigt grafische Kompositionen von Text und Bild, verwoben auf einer Erika-Schreibmaschine: Diagramme, Muster, abstrakte Poesien und Collagen, darunter auch die 2017 für den Kunstfonds des Freistaates erworbenen Werke. Diese 62 Arbeiten sind um Werke des US-Amerikaners David Horvitz (Jahrgang 1982) ergänzt, die im Austausch mit Wolf-Rehfeldts Schaffen entstanden. Darunter ist auch ein Kunstwerk, das zum Ausprobieren der Mail Art (Postkunst, Korrespondenzkunst) einlädt.

Die aus Sachsen stammende Wolf-Rehfeldt war trotz eingeschränkter Reisefreiheit und überwachter Kommunikation aktives Mitglied der internationalen Mail-Art-Bewegung. Ihr Schaffen wurde 2017 zur documenta 14 wiederentdeckt - ein Vierteljahrhundert, nachdem sie ihr letztes Bild getippt hatte.

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