Immer mehr Ältere machen bei "Fridays for Future" mit

In mehreren tausend Städten weltweit wurde am Freitag für den Erhalt der Lebensgrundlagen demonstriert. Längst nicht mehr nur Schüler gehen auf die Straße, wie sich auch bei den sächsischen Protestaktionen zeigte.

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16Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    Lesemuffel
    24.09.2019

    @tbauh...., ja, so ähnlich. Gut wäre auch, wenn die Freitags statt Schule zu schwänzen jeder einen Baum pflanzt. Wäre besser für's Klima.

  • 2
    3
    Interessierte
    24.09.2019

    Die denken sicherlich , die müssen der Jugend noch etwas hinterlassen , zumindest ein Mitgefühlt ...

  • 6
    2
    tbaukhage
    23.09.2019

    @Lesemuffel: Du meinst sowas hier? https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Schueler-sammeln-Muell-aus-Parkanlagen

  • 4
    6
    Lesemuffel
    23.09.2019

    Macron sagte auf dem Weg zum Klimagipfel:"Es ist sympathisch, jeden Freitag auf die Strasse zu gehen und kundzutun, dass der Planet brennt. Aber das ist nicht das Problem. Wenn die jungen Leute der Bewegung Friday for Future etwas Sinnvolles in Frankreich tun wollten, sollten sie besser Müll von Stränden und aus Flüssen aufsammeln." (aus T-Online Nachrichten 23.9.19)
    Ob junge Leute der FF-Bewegung in Deutschland auch sinnvolle Aufgaben zu lösen hätten?

  • 4
    1
    Nixnuzz
    23.09.2019

    @BlackSheep: "An dem wachsen bereits jetzt viele Flechten, die bekanntermassen saubere Luft zum wachsen brauchen."?..Vielleicht mal dieser Gedanke: Wieviel Schwefelverbindungen und anderes wie Feinstäube mit was der Henker noch allem dran sind durch die Luftreinhaltungs-Gesetze aus der Luft "verschwunden" bzw. auf ein ökologisch vertretbares Maß herabgesetzt worden? Wieviel hat die Bodenbiologie nicht nur adhesiv gebunden sondern auch chemisch verarbeitet? Wie sieht z.B. heute der Waldbestand am Kammweg des Riesengebirges wieder aus? Vor ca. 40 Jahren war das eine "Ausstellung natürlicher Holzfiguren mit Naturbleiche"! Unsere tschech. Nachbarn haben doch auch etliches an Geld investiert und an ihren Kraftwerken rumgebastelt, nach dem es auch in der Bevölkerung nicht spurlos blieb, was da über die Kamine abging? Was haben der Austausch von Heizkohle zuhause durch die jetzt in Frage geratenen Gas- und Ölheizung dazu beigetragen? Wann trat das Entschwefelungsgesetz für die Brennstoffe/ Kfz-Diesel in Kraft? Wie oft mussten Müllverbrennungs-Öfen "runderneuert" werden, weil noch immer kritische Stoffe in Mengen austraten? Was wurde an Filtertechnik, Hochtemperaturöfen mit anschliessender Abgaswäsche neu ein-/aufgebaut? Und der herausgefilterte Gips geht z.B. in den Baustoffhandel - bis geg. zu Ihnen ins neurenovierte Wohnzimmer...Hoffe, das jetzt in ihrem Haus auch keine Pilze oder auch Flechten im Versteck dann wachsen...

  • 2
    3
    gelöschter Nutzer
    23.09.2019

    @Einspruch "Blackadder kann eben auch nichts für seine Hybris."

    Seine?

  • 3
    3
    tbaukhage
    23.09.2019

    @BlackSheep: Vielleicht, weil die stete Erwärmung unseres Klimas dem Apfelbäumchen gut tut?
    Die Jahre von 2015 bis 2019 dürften nach vorläufigen Berechnungen der Weltwetterorganisation (WMO) die heißeste Fünfjahresperiode seit Beginn der Messungen vor rund 150 Jahren gewesen sein...

  • 7
    8
    gelöschter Nutzer
    22.09.2019

    @cn3boj00, dann hätte ich mal ne Frage, ich habe vor 4 Jahren in meinem Garten einen Apfelbaum gepflanzt. An dem wachsen bereits jetzt viele Flechten, die bekanntermassen saubere Luft zum wachsen brauchen. Wieso passiert das wenn unsere Umwelt in so schlechtem Zustand ist?

  • 7
    7
    Einspruch
    22.09.2019

    Blackadder kann eben auch nichts für seine Hybris.

  • 6
    6
    cn3boj00
    22.09.2019

    @lesemuffel, ich bin gespannt auf ihre Alternativen. Gern könnte man darüber diskutieren. Bisher kenne ich als "Alernativen" nur Cartoons in denen das Thema madig gemacht wird. Klären Sie uns bitte auf!
    @Sterntaler, ich nehme a n Sie haben meinen Beitrag gelesen deshalb sollten Sie erkannt haben dass ich das ideologiefrei sehe. Ich urteile nach Beobachtungen, die ich selber mache (bin zufällig auch Naturwissenschaftler), die in wissenschaftlichen Abhandlungen diskutiert werden oder die in verschiedenen Dokumentationen wie die zitierte durchaus nachvollziehbar dargestellt werden.
    Ob Sie sich diffamiert fühlen hängt ganz von Ihnen ab, ich kann nicht beurteilen ob Sie zu denen gehören die sich über das Thema lustig machen. Sie brauchen auch nicht mit Fachbegriffen um sich zu werfen und anderen Ahnungslosigkeit zu unterstellen. Das ist keine Diskussionsgrundlage. Das Klima ist natürlich nicht absolut sicher vorhersehbar. Die Vorhersagen sind nur so gut wie die Modelle. Aber die sprechen eine ziemlich eindeutige Sprache. ich wäre ber fachlich durchaus interessiert, wenn Sie eine Modell benennen können, dass eine gegenteilige Entwicklung vorhersagt.

  • 14
    10
    Sterntaler
    21.09.2019

    @blackadder: Wie erwartet, hier ist die andere Seite, nämlich die Seite der Vernunft jenseits der Ideologie.
    @cn3boj00: Von mir aus kann jeder für seine Auffassung so oft und so lange demonstrieren wie er will. Wenn man Leute mit einer anderen Meinung aber als "Leugner" diffamiert ist man halt schnell fertig und muss sich mit dem Thema nicht tiefgründig auseinandersetzen. Das ist ja so schön einfach. Der Begriff "Klimaleugner" spricht für meinungsstarke Ahnungslosigkeit. Niemand der bei Verstand ist leugnet den stetigen Wandel des allzeit dynamischen, nichtlinear-chaotischen Systems Klima als statistischen Mittelwert aus 30-jährigen Beobachtungsperioden. Wenn man sich mal mühevoll mit den tatsächlichen Fakten vertraut macht, wird klar dass ein Einfluss des anthropogen emittierten CO2 auf die Klimadynamik keinesfalls signifikant erwiesen und die künftige Entwicklung des Klimas nicht vorhersehbar ist. Es kann einen Einfluss des CO2 geben, ob dem so ist und wenn ja in welchem Maß ist nicht belegt. Mit der 97%-aller Wissenschaftler-These braucht niemand anfangen, man muss sich nur ansehen wie diese Zahl entstanden ist.

  • 12
    6
    Lesemuffel
    21.09.2019

    Aus Prinzip, auch beim Klimawandel bleiben die Alternativen ausgegrenzt. Also ist der Kampf gegen den menschengemachten Klimawandel gleichzeitig ein Kampf gegen die Alternativen. Bleiben die dann wenigstens auch von den geplanten Belastungen der CO2 - Abgabe/Steuer/Bepreisung ausgegrenzt?

  • 9
    12
    gelöschter Nutzer
    21.09.2019

    So viele vernünftige Kommentare zu diesem Thema bin ich hier im Forum gar nicht gewöhnt. Danke dafür. Die andere Seite kommt aber sicher noch vorbei...

  • 13
    3
    Nixnuzz
    21.09.2019

    @cn3boj00: Donnerwetter - das sich jemand noch an Molina und Rowland mit FCKW erinnert! Ich meine es hat 25 Jahre nach den weltweiten Verboten noch gedauert, bis das davon betroffene Ozon sich wieder auf die üblichen Schwankungen zurückentwickelt hat. Dank der Verbote der Produktion und Verwendung der FCKW's. Es macht zumindest deutlich, das wir es in der Hand haben, an der Physik der Erde herumzuschrauben. Mal ein Nebengedanke: Wir verändern oder lassen ändern: die Gewichtsbelastung ganzer Erdteile. Eis weg aber mehr Wasser durch Anstieg der Ozeane. Was passiert mit den Subduktionszonen/ Scheuer- und Bruchkanten? Zusätzlich wird in manchen Regionen Tiefensüsswasser abgepumpt mit Folge des Absinkens der darüber stehenden Erdschichten - oft voll belebt.? Jakarta kriegt 2 cm mehr Meerwasser aber 20cm weniger Landhöhe. Ob dieser Planet die zukünftigen 8 Milliarden Menschen mit all ihren Grund- und Wohlstandsbedürfnissen mit regionalen Scheuklappen aushält??

  • 8
    5
    DTRFC2005
    21.09.2019

    @cn3boj00:Dafür x viele Grüne, sicherlich gedanklich nicht nur von mir.

  • 14
    10
    cn3boj00
    20.09.2019

    Ich schätze, 30% der Teilnehmer war dem Schulalter entwachsen. Nicht nur parents for future, auch einfach Leute mit kleinen Schildern wie "Omas for future" oder "besorgte Bürger" machten mit, oder ältere Männer ohne Plakat, aber mit ernster Miene. Ein gutes Zeichen? Immerhin deutlich mehr Teilnehmer als erwartet. Trotzdem bleibt ein Beigeschmack. Dass Klimaleugner ausgeschlossen werden ist schon in Ordnung, aber für mein Gefühl ist die Bewegung doch schon zu sehr ideologisch vereinnahmt, und das ist ihr Problem, welches wohl mehr Zulauf verhindert.
    Noch zu verkraften ist die Parole vom Antikapitalismus, wenn man bedenkt, dass letztlich die unendliche Wachstumsspirale verantwortlich für die Zerstörung des Ökosystems Erde ist. Wenn dann aber Redner zu antifaschistischen Veranstaltungen einladen ist m.E. die Grenze überschritten. Denn es hat sich ja herumgesprochen, dass Antifa nicht nur eine bloße Kritik des Nationalsozismus ist. Die Veranstalter sollten das unterbinden, wenn sie glaubwürdig bleiben wollen.
    Schließlich geht es Greta nur um eine "Kleinigkeit": Die Politik soll endlich zuhören, was die Wissenschaft zu sagen hat, und sollen mit den Wissenschaftlern Lösungen erdenken und Maßnahmen initiieren, und zwar wirklich messbare Maßnahmen statt nur Blablabla. Nicht mehr und nicht weniger. Und diese Forderung ist eigentlich ideologieübergreifend, es gehört nur Vernunft dazu.
    Doch die scheint leider bei weitem nicht so selbstverständlich zu sein wie ereartet, und auch hier fällt auf, dass der Osten da deutliche Defizite hat. Man merkt es überall, man wir ausgelacht, es wird gelästert, man wird sogar beschimpft. Das allgegenwärtige Grünenbashing wirkt sich auch auf die Klimadiskussion aus, Grüne kann man ja nicht ernst nehmen. Und Wissenschaftler, die zu besorgniserregenden Ergebnissen kommen sind dann auch nicht akzeptiert, und mögen es 99% sein.
    Das größte Problem ist wohl das Prinzip der zeitlichen Entkopplung von Ursache und Wirkung in Ökosystemen. Was wir heute etwa an den Gletschern sehen, ist die Folge des letzten Drittel des letzen Jahrhunderts. Das, was wir heut tun (oder nicht), werden im vollen Umfang erst unsere Kinder oder Enkel spüren. Übrigens besteht das gleiche Problem auch bei unserer Agrarpolitik.
    Ich weiß inzwischen, dass es zwecklos ist, mit Leugnern des Klimawandels zu diskutieren. Die verbreiten lieber Cartoons, wo der Klimawandel lächerlich gemacht wird, statt sich mit Fakten zu beschäftigen. Anderen, die noch unentschlossen sind, empfehle ich, ab und an eine Wissenschafts -Doku anzuschauen. Ein gutes Beispiel ist das hier: https://www.arte.tv/de/videos/078142-000-A/wenn-das-eis-bricht/
    Und wer glaubt, Dokumentationen auf den öffentlich-rechtlichen seien Teufelswerk, kann sich auch auf Servus-TV umschauen.
    Und man möge sich die Geschichte der Forschung von Molina und Rowland zu FCKW anschauen, welche die Ozonschichtzerstörung vorhersah, Beide wurden geächtet. Doch als das Ozonloch da war, wurde aus dem Umweltignorant Präsident Reagan einer, der uns vor schlimmeren bewahrt hat. Die Botschaft: man kann etwas tun. Man muss es wollen.



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