In Sachsens Staatswald beginnt die Drückjagd

Pirna (dpa/sn) - Im sächsischen Staatswald erfolgen in den kommenden Wochen die sogenannten Drückjagden. Damit sollen die Wildbestände reguliert werden, teilte der Staatsbetrieb Sachsenforst am Donnerstag mit. Bei der Drück- oder auch Stöberjagd wird das Wild durch Treiber und speziell ausgebildete Hunde aus dem Unterschlupf «gedrückt». «Dabei wird das Wild nicht gehetzt, sondern frühzeitig alarmiert und damit langsam in Bewegung gebracht», hieß es. Bejagt wird Schalenwild wie Reh und Wildschwein. Die Aktionen gehen bis in den Januar.

Sachsenforst ist für Bewirtschaftung und Jagd in etwa 200 000 Hektar Staatswald verantwortlich. In den Wäldern wird mit Schildern auf die Drückjagd hingewiesen. Waldbesucher werden gebeten, die betroffenen Gebiete in dieser Zeit zu meiden. Im vergangenen Jagdjahr (1. April 2015 bis 31. März 2016) wurden in Sachsen unter anderen rund 33 000 Wildschweine, mehr als 36 000 Rehe und über 4000 Stücke Rotwild erlegt.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...