Kaum weitere Lockerungen bis zum Beginn der Sommerferien

Ab nächster Woche bleibt es zunächst bei mehr Corona-Einschränkungen als ursprünglich geplant. Dies hat auch mit dem Fall Augustusburg zu tun.

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

26Kommentare
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  • 3
    0
    saxon1965
    29.06.2020

    @RingsOfSaturn: Ich bin ihnen noch eine Antwort schuldig.
    Beim Finanzsystem bin ich davon überzeugt, dass es bereits vor Corona am Abgrund stand. Es ist doch eine Farce, wenn Geld, also das Versprechen auf eine entsprechende Gegenleistung, X-beliebig in "den Markt" gepumpt wird und das seit vielen Jahren. Es gibt weltweit Schulden ohne Ende und selbst auf Firmenpleiten kann man "wetten" und damit reich werden.
    Das alles zu erklären, dafür gibt es genügend Experten und die findet man längst nicht mehr nur im Internet.
    Nun gibt man weitere Milliarden, in Europa Billionen und weltweit X-Billionen aus. Vorher mussten Menschen sterben, weil kein Geld da war.
    Das sind nur noch Zahlen ohne Gegenwerte, die in absehbarer Zeit durch einen Schuldenschnitt bzw. eine "Geldanpassung" relativiert werden. Corona wird dann der Buhmann sein, damit man nicht zugeben muss, dass im Prinzip das System nicht funktioniert.

  • 3
    3
    RingsOfSaturn
    27.06.2020

    @saxon1965
    "Meine durchaus provokante These:
    "Um Rentner zu schützen, sperrte man Produktiven weg." "
    Finde ich gar nicht so provokant, war ja auch mehr oder weniger so, je nach Blickwinkel. Wobei eben nicht nur, denn auch wenn die Älteren Ü60 am stärksten betroffen sind, erwischt es eben auch jüngere Menschen. Karl Lauterbach hat ja recht früh vor den auftretenden Spätfolgen an der Lunge gewarnt, die damals kaum abzuschätzen waren und vielleicht immer noch nicht sind.

    Ein kleines Rechenbeispiel mit den Zahlen, von rki und who (nicht sicher ob aktuell, alles ca. Werte):
    75% Erkrankte bis Herdenimmunität bedeutet 80 mio * 0,75 = 60 mio
    Davon 14% schwer erkrankt inkl. 5% lebensbedrohlich inkl. 0,8% tödlich.
    Sagen wir nur die lebensbedrohlich erkrankten behalten Spätfolgen an der Lunge, macht
    60 mio * 0,05 = 3 mio Menschen mit Lungenschaden. Dazu 60 mio * 0,008 = 480000 Tote. (oder mit Streeks Zahlen 60 mio * 0,0036 = 210000)

    Die Rechnung ist so stark vereinfacht, dass man sie eigentlich schon falsch nennen muss, aber man kann sich damit vergegenwärtigen, welche Dimension ein Durchlaufen der Pandemie eben auch für unsere Gesellschaft hat.

    "Ich denke aber, dass man "Corona" gleich für eine ganze Reihe von Problemen nutz, wie zum Beispiel das weltweite Finanzsystem."
    Woran denken sie denn dabei, was soll dort erreicht werden?

    "Und dann ist es wie bei einer Fußball-WM, die Bürger sind abgelenkt und schwups verabschiedet man schnell das eine oder andere heikle Gesetzt."
    Das kann ich mir ganz gut vorstellen, da brauchen wir gute Journalisten, die dort genau hinsehen - würde mich interessieren.

  • 2
    1
    saxon1965
    26.06.2020

    @RingsOfSaturn: Danke für die sachliche Diskussion. Klang erst nicht danach, fühlte sich anders an.
    Es ist nicht so, dass ich nur meine Argumente gelten lasse. Man kann nur hoffen, dass die richtigen Lehren gezogen werden. Das Thema Globalisierung, Segen und Fluch zugleich, muss ohnehin überdacht werden, denn es wird immer mehr zum Fluch für diese Welt.

    Meine durchaus provokante These:
    "Um Rentner zu schützen, sperrte man Produktiven weg."
    Stellen sie sich eine Familienfeier vor, bei der 100 Leute aus allen Himmelsrichtungen zusammenkommen wollen und ein Gast wird krank. Bleiben dann alle Gäste zuhause?

    Was könnte es für Ziele geben? Vorweg, ich glaube nicht daran, dass der Virus bewusst "ausgesetzt" wurde. Es war eher ein Betriebsunfall. Traurig genug, dass man sich mit solchen Forschungen befassen muss. Aber das ist ein anderes Thema.
    Ich denke aber, dass man "Corona" gleich für eine ganze Reihe von Problemen nutz, wie zum Beispiel das weltweite Finanzsystem. Man wird sehen.
    Und dann ist es wie bei einer Fußball-WM, die Bürger sind abgelenkt und schwups verabschiedet man schnell das eine oder andere heikle Gesetzt.

    Schönes Wochenende, trotz...

  • 3
    1
    RingsOfSaturn
    26.06.2020

    Ist zwar off topic, aber ich antworte trotzdem mal hier:

    Was sie sagen stimmt ja - sehe ich auch in der Verwandtschaft - es sind noch eine ganze Menge Kränkungen vorhanden, die bis heute nachwirken. (Auch real gibt es ja große Ungleichgewichte, z.B. was die Besetzung von Spitzenpositionen in Unternehmen oder Behörden angeht uvm.)

    Ich bin aber nicht bereit, als Projektionsfläche für diese Kränkungen zu dienen.

    In meinen Augen fehlt bis heute eine neutrale Aufarbeitung der Wendezeit und deren Folgen, die auch im Bewusstsein der jüngeren Generationen ankommt und womit ein Schritt in die Richtung gemacht werden kann, diese generationsübergreifenden Konflikte aufzulösen.

  • 3
    1
    klapa
    26.06.2020

    Halten Sie sich ganz einfach an die reale Geschichte Ostdeutschlands nach der Wende, Rings, und Sie werden verstehen, welche bittere Bedeutung der Begriff 'Zugereiste' für ältere Ostdeutsche und die unmittelbar folgende Generation hat.

    Ob sie in solchen Begriffen denken oder nicht, ist dabei ziemlich unerheblich.

  • 2
    1
    RingsOfSaturn
    26.06.2020

    @klapa: mit "nicht von hier" meinte ich "nicht in Sachsen aufgewachsen". Ich wohne seit über 10 Jahren hier, "zugereist" ist keine Kategorie in der ich denke.

    Ich merke aber auch in meiner Verwandschaft, dass es für ältere Leute eine Bedeutung hat, dass ich nicht aus Ostdeutschland stamme, die es für mich nicht hat.

  • 2
    2
    RingsOfSaturn
    26.06.2020

    @Echo1: ich habe mich damit für allem auf der wissenschaftlichen Ebene beschäftigt - weniger mit dem was Politiker gesagt haben.

    Dass Fehler passiert sind, da bin ich ganz sicher. Zur Verteidigung muss man aber auch sagen, dass Entscheidungen nur auf der sich ständig ändernden Faktenlage getroffen werden konnten. Mit dem heutigen Wissenstand würde sicher vieles anders gehandhabt werden. Nachher ist man eben schlauer.

  • 2
    1
    RingsOfSaturn
    26.06.2020

    @saxon1965: Danke erstmal für ihren ausführlichen und aufschlussreichen Kommentar. Nur ein paar Gedanken dazu:

    Die Problematik von Mund Nasen Schutz und Testungen in Pflegeheimen sehe ich bei meiner Schwiegermutter, da bin ich ganz bei ihnen. Ihre Idee der parlamentarischen Aufarbeitung finde ich gut (wobei ich da weniger auf wissenschaftliche Erkenntnisse, denn auf die Bewältigung der Pandemie und die gesellschaftlichen Auswirkungen Wert legen würde)

    Das Problem mit den fehlenden Masken resultierte ja vor allem daraus, dass die Produktion in der Vergangenheit komplett nach Asien verlagert wurde, zur "Gewinnoptimierung" - willkommen im globalisierten Kapitalismus. (da scheint ja Bewegung reinzukommen, hoffen wir dass eine Grundversorgung, auch für Medikamente, zumindest wieder in Europa angesiedelt wird)
    Von daher war es doch irgendwo folgerichtig, dass man erstmal keine Maskenpflicht eingeführt hat, um den knappen Markt für Kliniken zu lassen. (zumal damals noch nicht klar war, ob und wie gut die Masken eigentlich gegen den coronavirus wirken)

    Dass auch Aerosole einen Anteil am Infektionsgeschehen haben, kam aus der Forschung - das ist einfach schwerer nachzuweisen und brauchte daher mehr Zeit.

    Die tatsächliche Letalität ist ja nach wie vor nicht präzise bestimmbar. Wie sie sagten, entwickelt nur ein kleiner Anteil der Infizierten schwere Verläufe. Das Problem ist einfach die zwangsläufig exponentielle Charakteristik der Infektion (exponentielle Mathematik ist zugegebenermaßen schwierig intuitiv einzuschätzen). Die Wirklichkeit ist natürlich wesentlich komplizierter durch Sättigungseffekte usw, aber im Netz gibt es diverse tools zur Visualisierung der Fallzahlen - da kann man sich schnell selbst ein Bild machen, was hier an uns vorbeigegangen ist, wenn man die Augen vor der übrigen Welt verschließen möchte.

    "dass es einfacher, wirkungsvoller (...) gewesen wäre, die fünf Prozent Risikomenschen zu schützen"
    Der Anteil an 70+Jährigen beträgt laut BPB etwas unter 20 Prozent (19,5% 67+) plus Vorerkrankte, wie wollen sie die denn alle isolieren? Und alle Personen z.B. in der Pflege müssten wir ja mit isolieren. Auf unbestimmte Zeit. Das halte ich nicht für realistisch.

    "Die getroffenen Maßnahmen verfolgen mehrere Ziele. Menschenleben retten ist sicher auch eines davon, aber steht es an erster Stelle"
    Was glauben sie denn, was die Ziele sind?

    Eigentlich witzig, dass ich momentan "die Politik" verteidige, in meinem Umfeld mache ich sonst eher das Gegenteil. Aber in diesem Fall bin ich wirklich froh, keine Verantwortung zu tragen. Ist halt eine noch nie dagewesene Situation, da muss man einfach auf Sicht fahren - daher bin ich hier wohl etwas weniger kritisch als in anderen Situationen.

  • 3
    0
    saxon1965
    25.06.2020

    @RingsOfSaturn, es gibt den Virus, es gibt Infizierte, es gibt Erkrankte, es gibt die klinischen Fälle und es gibt eine Sterberate.
    Dazu passt auch folgende Meldung:
    "Auffällig sei, dass von den positiv auf Antikörper getesteten Personen zuvor nur 15 Prozent die Diagnose erhalten hatten, infiziert zu sein, sagte von Laer. "85 Prozent derjenigen, die die Infektion durchgemacht haben, haben das unbemerkt durchgemacht."
    https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/antikoerper-studie-buerger-ischgls-infiziert-34823810
    Daraus ergibt sich folgende Frage: Wie gefährlich war bzw. ist dieser Virus für einen gesunden Deutschen mittleren Alters?
    Und noch viele andere Fragen...

  • 3
    1
    klapa
    25.06.2020

    Rings, ich wiederhole meine freundlich gemeinte Empfehlung gern.

    Wenn Sie nicht von hier sind, wie Sie sagen, dann gehen Sie von Zeit zu Zeit in eine nette Kneipe, setzen sich an den den Tisch und hören zu, was und worüber die Menschen sich unterhalten.

    Ich sage es nochmal, Sie bekommen auf jede ihrer Fragen, auch auf manche der hier von Ihnen gestellten eine klare und unmissverständliche Anwort. Jede Frage ist erlaubt.

    Aber vermeiden Sie bei Strafe des Herunterklappens der Kinnladen Ihrer Gesprächspartner in Ihren Wertungen den Zugereisten erkennen zu lassen.

  • 5
    1
    Echo1
    25.06.2020

    @RingsOfSaturn den Beitrag von Saxon fand ich gut und verständlich.
    Sie scheinen sich wirklich wenig mit dem
    Thema vielseitig beschäftigt zu haben.
    Beschäftigen Sie sich nur ein wenig mit alternativen Meinungen. Der Staat kann doch auch mal daneben liegen mit ihrer
    offiziellen Meinung. Wäre doch menschlich.
    Nach dem Motto: Oh wir haben uns geirrt.

  • 7
    1
    saxon1965
    25.06.2020

    @RingsOfSaturn: Dann erläutere ich ihnen gerne meine Sicht der Dinge.
    Die Übertragung eines Virus ist das Eine. Seine Gefährlichkeit misst man an der Sterblichkeit der Erkrankten. Dabei kommt es ebenso auf die begleitenden Umstände an.

    Als es keine einfachen Masken gab, wurden diese als wirkungslos hingestellt. Aber besonders das Fehlen medizinischer Masken war ein riesen Problem in Kliniken und bei der Pflege (Risikopatienten!).
    Erst im April konnte man einfache Masken bereitstellen und siehe da, nun waren sie auch für die gesamte Bevölkerung notwendig. Nur die WHO war noch anderer Meinung. Und um die Panik bzw. die Maßnahme weiter rechtfertigen zu können, kamen später noch die Aerosole ins Spiel.
    Alle anderen Widersprüche finden sie in den Corona-Verordnungen, wie auch in diesem Artikel beschrieben.

    Wüsste man die Anzahl, aller sich mit dem Virus Infizierten, könnte man die Letalität ermitteln. So wirft man stehts nur die Zahl der positiv Getesteten in den Raum und stellt dieser Zahl die Verstorbenen gegenüber. Mehr Irreführung geht nicht!

    Zum Unvermögen unserer Regierenden nur so viel:
    Erst im April konnte unser Pflegedienst sich mit einfachen Mundnasenschutz ausstatten. Anstatt Klinik- und Pflegepersonal regelmäßig zu testen (siehe Infektionen in den Einrichtungen noch im Mai!), testet man lieber Fußballer.
    Es dürfte doch auf der Hand liegen, dass es einfacher, wirkungsvoller und weniger katastrophal gewesen wäre, die fünf Prozent Risikomenschen zu schützen und ja, auch zu sanktionieren, als einen Shot Down und Lockdown durchzuziehen. Das Resultat wird uns alle über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, beschäftigen. Einzig die Risikogruppe der Rentner wird davon am wenigsten betroffen sein.

    Nein, das Immunsystem ist eben nicht gleich, wenn sie andere Lebensqualitäten haben. Das beginnt beim sauberen Wasser, Lebensmitteln und endet bei der Psyche eines Menschen. Von der Qualität im Gesundheitswesen ganz zu schweigen.

    Ich meine damit, dass Menschen starben, die auch den Virus in sich trugen und damit stets Corona-Tote waren. Ob der Virus ursächlich für den Tot war, wollte man ja nicht wissen. Deshalb wurde ja auch lange nicht obduziert. Es gab ganz sicher Menschen, die tragischer Weise durch den Virus eher verstorben sind. Nur wird eben nicht unterschieden. Warum nicht?

    Ihre letzte Frage beantworten sie sich selbst. Ja, auch deswegen!

    Dieser Virus spaltet die Gesellschaft leider ebenso, wie andere existenzielle Themen. Auch dadurch, weil viele Bürger sich eben nicht vertreten fühlen und kein Vertrauen mehr in unsere Politiker haben.
    Deshalb wäre es doch nur sinnvoll diese ganzen Fragen im Parlament zu klären. Warum ruft man keinen Untersuchungsausschuss ein und schafft dadurch Fragen aus der Welt und Vertrauen in die Politik?

    Corona tötet Menschen! Die getroffenen Maßnahmen verfolgen mehrere Ziele. Menschenleben retten ist sicher auch eines davon, aber steht es an erster Stelle?

  • 2
    7
    RingsOfSaturn
    24.06.2020

    @saxon1965: Sie werfen hier ja diverse Themen in den Raum, ich antworte mal der Reihe nach.

    "Solange man nicht einiger maßen sicher bestimmen kann, wie hoch die Letalität bei diesem Virus ist, solange sind diese ganzen Maßnahmen "im Trüben Fischen"."

    Ich weis zwar nicht, welche Maßnahmen sie genau meinen, aber selbst wenn ich es wüsste, wäre das nicht richtig. Wenn ich einigermaßen weis, sie das Virus sich überträgt, dann kann ich auch Maßnahmen zur Eindämmung ergreifen. Die exakte Kenntnis der Letalität ist dafür ohne Belang.

    "Es gibt seit über einem halben Jahr so viele Widersprüche, dass man sie gar nicht mehr aufzählen kann."
    Ich kenne die Widersprüche nicht, vielleicht können sie mir die in ihren Augen 2 oder 3 ärgsten Widersprüche erklären?

    "Warum scheuen das RKI & Co. das Ermitteln der Infiziertenzahl in Deutschland, wo jeder weiß, dass die Getesteten nur ein Bruchteil sind?"
    Ich habe den Satz mehrmals gelesen, aber weis ganz ehrlich nicht, was sie damit meinen, können sie es nochmal erklären?

    "Aus Unvermögen konnte man die Risikogruppen nicht ausreichend schützen und legte deshalb ein ganzes Land (...) lieber lahm"
    Wo erkennen sie denn da Unvermögen die Risikogruppen zu schützen? Wie hätte man das denn ihrer Meinung nach lösen können?
    Meine Einschätzung: Sie haben ja selbst erwähnt, dass das Virus hochansteckend ist - da hätte man alle Ü60 und Vorerkrankte isoliert wegsperren müssen und das für unbestimmte Zeit. Das halte ich schlicht für nicht machbar.

    "Deutschland mit anderen Ländern zu vergleichen hinkt."
    Wieso? Die Menschen dort haben das gleiche Immunsystem wie wir.

    "Todeszahlen in Zusammenhang mit COVID-19 haben sehr viele Gründe und Statistiken... nun ja. Dies zu verschleiern kann kein Zufall sein."
    Was sind denn die wahren Gründe für die Todeszahlen, wenn nicht Covid19?

    "Wie hoch waren die Kliniken in anderen Ländern, mit einem weitaus schlechteren Hygieneniveau, mit s. g. Krankenhauskeimen belastet?"
    Daran sterben übrigens auch bei uns Menschen. Also sollen Krankenhauskeime und Behandlungsfehler verantwortlich sein, für die Entwicklung der Pandemie in USA, England, Spanien, Italien, oder auch Russland, Brasilien, usw.?

  • 4
    3
    Echo1
    24.06.2020

    Ja das ist eben nicht korrekt. Und ein Arzt müsste, dass erklären können:

    Man ist infiziert mit Corona. Man trägt den Virus in sich. Hat angedockt der Virus. Ist nachweisbar. Genau wie mit
    den Herpes-Virus. Der ist da.

    Bricht aber nur unter bestimmten Bedingungen aus. Hat dann Bläschen am
    Mund, weil man sich geekelt hat. Und so
    ähnlich stelle ich mir das bei Corona vor.

  • 6
    0
    KTreppil
    24.06.2020

    Mal abgesehen davon, dass ich mich an der Maskenpflicht nicht störe, dies als kleinstes Übel sehe und auch irgendwie in ganzen einen Sinn sehe, erschreckend, welche Panik teilweise noch geschoben wird.
    Warum? Verunsicherung schafft sicher das neuerliche Ausbruchsgeschehen in Sachsen und vor allem NRW. Warum legt man aber auch nicht alle Fakten vor? Wieviel Infizierte, wieviel davon Erkrankte? Wieviel Infizierte, davon Erkrankte bei Tönnies, wie ist das infektiongeschehen sonst in Gütersloh/NRW? Kann oder will man das nicht? Könnte aber wichtig sein, um alles richtig einschätzen zu können.
    In meiner Familie gibt es auch eine Hochrisiko Patientin, die nach Krebs und Chemo auch Angst haben sollte. Jedoch hat diese mehr Angst, erneut an Krebs zu erkranken und sieht Corona einigermaßen gelassen. Gut so wer das kann. Auch ich denke, es können einen weitaus schlimmere Diagnosen treffen, als Corona. Es macht einen zumindest kränker, ständig nur Angst zu haben. Alles bitte nicht zu verwechseln mit Sorglosigkeit.

  • 12
    3
    saxon1965
    24.06.2020

    Blos nichts hinterfragen! Wir können unseren Politikern, wie stets, absolut vertrauen. Besonders einem Bankkaufmann ähh Gesundheitsminister.
    Wie hat es doch gestern im TV eine Pflege/Krankenschwester treffend gesagt: "Vielen Dank Herr Spahn, für Nichts!"
    @ Pixelghost: Sehr gerne, extra aus dem Zusammenhang gerissen für sie.

    Solange man nicht einiger maßen sicher bestimmen kann, wie hoch die Letalität bei diesem Virus ist, solange sind diese ganzen Maßnahmen "im Trüben Fischen".
    Es gibt seit über einem halben Jahr so viele Widersprüche, dass man sie gar nicht mehr aufzählen kann. Warum scheuen das RKI & Co. das Ermitteln der Infiziertenzahl in Deutschland, wo jeder weiß, dass die Getesteten nur ein Bruchteil sind? Der Virus ist hochansteckend, aber zu gleich viel "freundlicher" als andere Viren, weil er nicht zum Ziel hat seinen Wirt zu töten.
    Risikogruppen haben es bei allen Arten von Viren besonders schwer und müssen sich schützen und geschützt werden. Solidarität ist jedoch keine Einbahnstraße.

    Aus Unvermögen konnte man die Risikogruppen nicht ausreichend schützen und legte deshalb ein ganzes Land, mit einem der besten Gesundheitswesen der Welt, lieber lahm und machte teilweise in selbigem Kurzarbeit.
    Wer solchen Politikern bedingungslos vertraut, sollte sich auf Alzheimer testen lassen, anstatt auf Corona.
    Deutschland mit anderen Ländern zu vergleichen hinkt. Todeszahlen in Zusammenhang mit COVID-19 haben sehr viele Gründe und Statistiken... nun ja.
    Dies zu verschleiern kann kein Zufall sein. Warum trugen die Menschen in China bereits vor Corona Mund-Nasen-Schutz? Sicher nicht wegen der guten Luft da.
    Wie hoch waren die Kliniken in anderen Ländern, mit einem weitaus schlechteren Hygieneniveau, mit s. g. Krankenhauskeimen belastet?
    Welche Behandlungsfehler wurden zu Beginn anderen Orten gemacht?
    Wollen wir uns wirklich mit der Bronx oder den Favelas vergleichen?
    Nein? Dann dürfen wir uns dies auch nicht suggerieren lassen.

  • 3
    7
    Pixelghost
    24.06.2020

    @Echo1, können Sie zwischen Angst und Vorsicht unterscheiden? Und zwischen Egoismus und Solidarität?

    Und dann, Echo1, sollte man aus dem Interview die GESAMTE ANTWORT zitieren.

    Frage: Haben wir das Schlimmste überstanden?

    „Ich hoffe das sehr. Man sollte auch langsam aufhören, immer wieder Angst zu schüren. Es gibt ein sehr gut ausgebautes und stabiles Gesundheitswesen. Wir sollten also alle gelassen in den Sommer gehen. Sicher, etwas Abstand ist sinnvoll, und die Masken werden uns in bestimmten Bereichen wohl ebenfalls noch etwas erhalten bleiben. Wichtig ist die Einhaltung der Basishygienemaßnahmen und hier besonders häufiges Händewaschen.„

    Und nicht den 1. Satz aus dem Zusammenhang reißen, nur weil es einem in den Kram passt.

    Ein Chefarzt, der es ja wissen muss, hofft.

    Augustusburg? Flöhe? Penig?

    Und ich hoffe, dort hat sich kein Vorerkrankte(r) angesteckt.. dass das gut ausgebaute Gesundheitswesen hat eine Lösung für ihn hat und die Angehörigen keine Angst bekommen. Denn die schwächt ja das Immunsystem.

  • 12
    5
    Echo1
    24.06.2020

    Angst, Angst. Dein Gegenüber ohne Maske.
    Er könnte doch Corona haben.
    Ängstliche, die die niedrigen Fallzahlen nicht sehen. Bei den Robusteren ist das andersherum. Schlimm die Angst. Wir wissen, dass die auch krank macht. Das Immunsystem schwächt. Und so steckt man sich eher an. Der Chefarzt des HKB Zwickau kritisierte deshalb auch die nicht
    endende Angstmache in einem Interview der FP. Der muss es wissen.

  • 11
    10
    Pixelghost
    24.06.2020

    @ mops0106, noch viel wichtiger ist, dass die anderen die Maske nicht als Zeichen des Maulkorbes sehen, sondern als Schutz Ihrer schon angeschlagenen Gesundheit und sie deshalb tragen, auch wenn es nicht angenehm ist.

    Das ist nämlich die eigentliche Wirkungsweise der Masken - Schutz der anderen. Insbesondere, wenn man selbst nicht weiß ob man infiziert ist, weil man ja jung und gesund ist und keine Symptome hat.

    Das nennt man Solidarität.

  • 16
    22
    1371270
    23.06.2020

    Bei mir entsteht der Eindruck, die Bürokraten laufen zu großer Form auf. Was wollen sie bloß entscheiden und bestimmen, wenn die Epidemie mal vorbei ist? Hoffentlich nie!

  • 16
    37
    mops0106
    23.06.2020

    Herr Drosten kündigt schon fast die zweite Welle an. Vielleicht ab Ende August; nach seiner Podcast-Pause? Ich trage den MNS, obwohl ich krank bin und fast kaputtgehe. Aber schlimmer ist er für mich als Zeichen des Maulkorbs.

  • 18
    29
    KTreppil
    23.06.2020

    ...es eröffnen sich nun auch neue Bußgeld-Verstöße: Tanzen.
    Bei guter Musik zappelt man meist unwillkürlich mit, also her mit neuen Regeln. Ab wann ist Tanzen tanzen? Wieviel kostet ein Tanz-Verstoss?

  • 32
    15
    676937
    23.06.2020

    Die Maßnahmen werden immer widersprüchlicher. Logisch sind sie nicht mehr. Ich glaube auch nicht, dass ein Musikclub jetzt geholfen wird, wenn kein Tanz erlaubt ist und Maskenpflicht gilt. Wer geht da hin? Am Ende haben sie höhere Kosten als bei einer kompletten Schließung. Wer denkt bei diesen maßnahmen überhaupt noch mit.

    Schlussendlich bleibt die Maskenpflicht. Man gewinnt immer mehr den Eindruck, dass diese bis zur Einführung eines Impfstoffes bestehen bleibt. Wenn kein Impfstoff gefunden wird, tragen wit eben weiter Maske. Eine vorübergehende Maßnahme ist das nicht mehr und ist sie noch verhältnismäßig bei den geringen Fallzahlen in Sachsen?

  • 31
    8
    KTreppil
    23.06.2020

    Feiern außer Haus mit bis zu 100 Personen ist schon ein gewagter Vorstoß. Tanzen darf man jedoch nicht? Im öffentlichen Raum immer noch nur Treffen von Personen 2er Hausstände oder bis zu 10 Personen? Wie verträgt sich das mit den Feiern mit bis zu 100 Personen? Gaststätte kein öffentlicher Raum? Schon eine seltsame Differenzierung, nicht wirklich ausgewogen und logisch zu begründen. Sachsen tut sich weiterhin schwer mit seinen Verordnungen. Die Sache mit den Kitas ist vor dem Hintergrund von Augustusburg auch leicht riskant.

  • 29
    5
    RingsOfSaturn
    23.06.2020

    @fnor: ich vermute mal, damit die Kitas wieder die vollen Betreuungszeiten anbieten können. Der Preis ist, dass im Falle einer Infektion die komplette Kita geschlossen werden muss. Bin mal gespannt, wie das wird.

  • 36
    9
    fnor
    23.06.2020

    Es war doch die strikte Gruppentrennung, die in Augustusburg von der Schule als sehr gute Vorsorgemaßnahme umgesetzt wurde. Die Tests im Nachgang haben gezeigt, dass außerhalb der Gruppe nur wenige Fälle auftraten. Warum will man denn jetzt diese wirksame Maßnahme kippen?