Kohlendioxid-Emissionen in Sachsen seit 2001 etwa konstant

Kamenz (dpa/sn) - Die jährlichen Kohlendioxid-Emissionen sind in Sachsen seit 2001 etwa konstant geblieben. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Dienstag aus Anlass des «Internationalen Tages zum Schutz der Ozonschicht» am 16. September mitteilte, von 1990 bis 1995 um etwa ein Drittel von rund 92 Millionen Tonnen auf 60 Millionen Tonnen zurück. Bei der Braunkohle allein seien es sogar 45 Prozent gewesen. Seit 2001 seien die Emissionen «bei schwankenden Werten» meist unter 50 Millionen Tonnen geblieben, hieß es. Zuletzt waren es im Jahr 2017 den Angaben zufolge 51,6 Millionen Tonnen.

Das mit Abstand meiste Kohlendioxid entsteht bei der Erzeugung von Strom und Wärme in den Kraftwerken mit Hilfe von Braunkohle. Zur Bilanz tragen aber auch Kamine und Öfen, der Autoverkehr und energetische Prozesse in Betrieben bei.

Über den gesamten Zeitraum von 1990 bis 2017 seien damit die energiebedingten Kohlendioxid-Emissionen um 44 Prozent zurückgegangen, hieß es. Beim Energieträger Braunkohle seien es sogar 59 Prozent gewesen.

Vor allem das Kohlendioxid wird allgemein für die Klimaerwärmung verantwortlich gemacht. Es ist eines der Gase, dessen Emssionen laut Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz von 1997 kontrolliert werden sollen.

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