Mehr als 50 Ermittlungsverfahren nach August-Demos

Dresden (dpa) - Im Zusammenhang mit den Protesten und Demonstrationen in Chemnitz gibt es bisher 51 Ermittlungsverfahren. In den meisten Fällen sind die Tatverdächtigen vom 26. und 27. August unbekannt, wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden vom Montag mitteilte.

Es gehe um das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wie den Hitlergruß, Körperverletzung und versuchte gefährliche Körperverletzung, Verdacht des Landfriedensbruchs, Beleidigung sowie gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr durch Blendung der Piloten von Polizeihubschraubern mit Laser-Pointern.

Vier der Verfahren wurden bereits der Zentralstelle Extremismus der Generalstaatsanwaltschaft vorgelegt. Die Auswertung des umfangreichen Videomaterials läuft noch, die Behörde geht von weiteren Fällen aus. «Diese Verfahren werden mit Hochdruck bearbeitet», betonte der Sprecher. «Ziel ist es sie möglichst zeitnah abzuschließen.»

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