Mobbing wegen Stottern: Upamecano hatte als Kind harte Jahre

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Leipzig (dpa) - Aufgrund eines Sprachfehlers hat der französische Fußball-Nationalspieler Dayot Upamecano in seiner Kindheit viel Spott über sich ergehen lassen müssen. Der Profi von RB Leipzig stotterte und nahm zwischen seinem 10. und 13. Lebensjahr die Hilfe eines Logopäden in Anspruch. «Das war nicht schön. Eine schwierige Zeit. Einige Mitschüler haben mich nicht besonders gut behandelt und mich geärgert. Ich habe deswegen wenig gesprochen damals und versucht, das nicht zu tief an mich heranzulassen. Im Gegenteil: Es hat mich gestärkt und geprägt, aber nicht verletzt. Ich wusste ja: Ich kann dafür andere Dinge besser», sagte der 22-Jährige dem Magazin «Fußball & Familie».

Auf dem Fußballplatz habe sich Upamecano wie ein anderer Mensch gefühlt. «Auf dem Platz war ich ein anderer, da strahlte ich etwas anderes aus, da zeigte ich breite Brust. Aber wenn früher das Spiel vorbei war, hat sich das sofort wieder gedreht. Dann kam das Stottern zurück.» Die Behandlung des Logopäden habe Upamecano entscheidend vorangebracht. «Das hat mir geholfen und mein Selbstbewusstsein auch außerhalb des Platzes gestärkt», sagte der Innenverteidiger, der im Sommer zum FC Bayern München wechselt.

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