Rechte Kundgebung mit Marsch durch die Innenstadt

Chemnitz (dpa/sn) - Einen Tag nach Übergriffen auf Ausländer in Chemnitz hat die rechte Szene zusätzlich zu einer Kundgebung auch eine Demonstration durch die Innenstadt beantragt. «Wir hatten keine Handhabe, den Marsch durch die Stadt zu untersagen», sagte Miko Runkel, Ordnungsbürgermeister von Chemnitz am Montagnachmittag. Es seien aber entsprechende Auflagen erteilt worden. Details nannte er nicht.

Gut eine Stunde vor der Kundgebung der rechten Gruppierungen hatten mehr als 1000 Menschen in Chemnitz gegen rechte Gewalt demonstriert, nur wenige Meter vom rechten Lager getrennt.

Die Bereitschaftspolizei sicherte mit Hunderten Beamten beide Veranstaltungsorte und versuchte, ein Zusammentreffen der beiden Gruppierungen zu verhindern. «Wir sind gut vorbereitet. Wir haben ausreichend Kräfte angefordert», sagte die Chemnitzer Polizeipräsidentin Sonja Penzel am Montag. Zu der Anzahl der Einsatzkräfte wollte sie aus einsatztaktischen Gründen keine Angaben machen.

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