Regendefizit in Sachsen liegt jetzt bei 400 Litern pro Quadratmeter

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2020 war das dritte Jahr in Folge mit zu wenig Niederschlag, zu hohen Temperaturen und überdurchschnittlich viel Sonne. Der Klima-Jahresrückblick für Sachsen bietet wenig Anlass zu Optimismus.

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1515 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    4
    Haju
    31.01.2021

    Wenn ich vorschlagen WÜRDE, etwas gegen die Folgen des Klimawandels zu tun, bekäme ich ja doch wieder nur rote Daumen. Daraus kann geschlußfolgert werden, daß es der demokratische Wille ist, in erster Linie Windparks zu errichten.
    Nach den optimistischsten Prognosen des Weltklimarates (IPCC) werden wir, wenn wir* es alle "entschlossen tun", das 2 Grad-Ziel erreichen. Das heißt zwar nicht, daß es im Jahre 2100 kühler wäre, sondern dann nur etwa wieder so warm wie im Moment. (Vielleicht hilft aber ein lockdown bis 2050 verbunden mit der Pawel-Kortschagin-Lebensweise noch mehr?)
    Somit sollten wohl auch der größte Optimist und seine Kinder und Enkel besser Windräder anbauen, als mal zu schauen, wie man es in noch wärmeren, wasserärmeren Regionen der Erde macht.
    * jetzt bitte die übliche Foren-Frage: Wer ist "wir?"

  • 2
    4
    inoino
    31.01.2021

    MuellerF, volle Zustimmung, es regnet deutlich weniger. Spätestens seid 2018 kann das gar nicht mehr irgend jemand nicht mitbekommen.

  • 7
    5
    MuellerF
    31.01.2021

    @Tauchsieder & fragol: Flächenversiegelung & falsche Drainage sind ein Problem u.a. fürs Grundwasser, keine Frage. Das erklärt aber nicht die Dürren der letzten Jahre. In den Flüssen, selbst in größeren (Elbe) war im Sommer kaum noch Wasser, weil "von oben" nicht genug kam.

  • 9
    3
    Nixnuzz
    30.01.2021

    Liegt es an großflächig versiegelten Böden oder fehlen auch die eingrenzenden Hecken oder Buschwerke? Und wieviel "Finanzpolitik" durch Pacht und Land-Verkauf als "Investitions-Pauschale"? Wann gibt es mal einen "Landwirts-Schafts-Gipfel" zwischen der Weinkönigin, dem "Hafenminister" und dem Aushängeschild der deutschen Wirtschaft?? Durch wieviel "Förderalismus" in den Landesbehörden wird dem "Grün-sein" das Leben ausgetrocknet? Altes Bauern-Wissen finanziell totgerechnet?Nach uns die Sintflut oder die Sahara? Und wie groß ist da der Anteil der Lebensmittel-Großkonzerne? Nur alles via EU regulierbar? Wo fängt die Landesverteidigung bei diesen Strukturen an??

  • 11
    6
    Tauchsieder
    30.01.2021

    Ja "frag..", woher sollen sie es denn auch wissen, außer von der einseitigen Berieselung durch die Staatsmedien. Siehe "Vogt.....": Die Kurve kriegen, die Klimawissenschaftler ..., die Landwirte fragen ... usw.. Außer das die Durchschnittstemperatur geringfügig gestiegen ist, sind alle anderen Mutmaßungen nicht bewiesen. Eins ist aber bewiesen, wenn Bauern in ihrer Fläche Drainagen haben, also so schnell wie möglich das Wasser aus ihrer Fläche bringen wollen, dann sitzt man bei Niederschlagsmangel auf dem trockenen. Tausende von Kilometern Drainage befinden sich in sächs. Böden. Im Biologieunterricht, zu tiefsten DDR-Zeiten war es allgemeiner Kenntnisstand, dass Monokulturen eine falsche Bewirtschaftung darstellen. Und was jetzt, die Fichte gehört nicht in unsere Bergregion und in dieser Menge schon gleich gar nicht. Bedeutet wiederum, sollte man an diesem Zustand etwas ändern, man kann nicht schnell genug Geld verdienen usw., etc..

  • 19
    0
    fragol
    30.01.2021

    Und immer mehr Flächen versiegeln damit das Wasser schnell in die Flüsse abfließt.
    Wo soll das Wasser denn versichern?

  • 16
    12
    Vogtlander3110
    29.01.2021

    Es ist wieder eine solche Meldung, wie schon so viele in den letzten Jahren. Selbst wenn man nicht glaubt was "die Medien" sagen. Fragt die Landwirte, fragt die Walbesitzer alle die die mit und in der Natur arbeiten. Mann müsste meinen, dass auch der/die Lezte endlich begriffen hat was auf uns zukommt. Seit Jahzehnten sagt uns die Klimawissenschaft, dass wir Menschen eine noch nie da gewesene Erderwärmung im Gang gesetz haben und dass wir aufhören müssen immer mehr Treibhausgase in die Luft zu blasen, weil wir damit unsere eigenen Lebensgrundlagen zerstören. Nun tritt immer deutlicher zu Tage wie recht sie haben. Es besteht noch die Chance, dass wir die Kurve kriegen und das Schlimmste verhinden können. Also lasst es uns entschlossen tun, solange noch Zeit ist.

  • 11
    8
    BuboBubo
    29.01.2021

    „Die Jahresniederschlagssummen steigen zwar in Sachsen seit 1961, jedoch nicht signifikant. Jedoch fällt die Vegetationsperiode I (April–Juni) deutlich trockener aus als in der Vergangenheit und die Vegetationsperiode II (Juli-September) feuchter. In der Vegetationsperiode II nahmen jedoch auch Häufigkeit und Intensität von Starkniederschlägen zu, so dass sich die Niederschlagszunahme tendenziell als eine Folge von trockenen Perioden zeigt, die von starken Niederschlagsereignissen unterbrochen wird. Diese haben, da die Infiltrationsfähigkeit des Bodens gegebenenfalls nicht ausreicht, ein erhöhtes Potential für Erosion, wildabfließendes Wasser, für eine verminderte Wiederauffeuchtung des Bodens etc. Die Klimaprojektionen für Sachsen weisen auf ansteigende Temperaturen, trockenere Sommer und feuchtere Winter und somit auf eine sommerliche Verschärfung der Trockenheitsproblematik hin.“

    https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/36871/documents/57099 (2021, 122 S., PDF)

  • 26
    28
    Tauchsieder
    29.01.2021

    " Wetter ist nicht Klima, aber das Klima bestimmt das Wetter "!
    Wow, was für eine abenteuerliche Aussage, da sollte man sich lieber aus einer Diskussion heraushalten. Da wird Klima mit Wetter verwechselt, hinzu kommt noch der Umweltschutz, vielleicht spielt ja auch noch Corona eine Rolle. Im Dezember wurde beim Sachsenspiegel/Wetterbericht folgende Aussage dem Volk vermittelt: Die diesjährigen Niederschläge lagen im normalen Bereich, lediglich das Frühjahr war etwas zu trocken. Wem sollst du hier noch was glauben. Jeder nimmt sich von dem etwas heraus was er damit bezwecken will. Eine einzige gequirlte S....., alle rennen dem aus Hameln hinterher und bekommen letztendlich gar nicht mit, wie sie am Nasenring durch die Arena geführt werden.

  • 34
    21
    Dagospr
    29.01.2021

    Trockenperioden gab es schon immer. Das bei der jetzigen Zeit zu wenig Wasser im Boden ist, liegt auch zum größten Teil an der durch den Menschen veränderten, sowie Bearbeiteten Natur und Landschaft
    Hoffen wir nur, dass die Trockenheit nicht in die Köpfe der Menschheit übergeht. Vor allem nicht in die Köpfe welche Entscheidungen größerem Ausmaß treffen.

  • 34
    12
    Pixelghost
    29.01.2021

    Wetter ist nicht Klima, aber das Klima bestimmt das Wetter.

    Wenn jeder begreift, dass sein falsches Tun - so z.Bsp bei der Müllentsorgung - multipliziert mal derer, die sich ebenfalls keine „Platte“ um die Umwelt machen, zur Veränderung des Klimas - und damit auch des Wetters - beiträgt, dann wäre schon viel gewonnen.

  • 26
    14
    BuboBubo
    29.01.2021

    Es mag ja sein, dass unangenehme Nachrichten ungute Gefühle auslösen.
    Deswegen jedoch einen sachlichen Artikel als erschreckend unsachlich zu bezeichnen, ist schon erschreckend, zumal die dazu angeführten Argumente hanebüchen sind.
    Was ist daran falsch, wenn für den Januar 2021 - Zitat: "überdurchschnittlich viel Niederschlag" ermittelt wurde, das vergangene Jahr dagegen als zu warm und zu trocken beschrieben wird? Wenn @FPMMAHN langfristige Auswertungen zur Bodenfeuchte in tieferen Schichten sucht: https://www.klima.sachsen.de/download/Franke_TrockenheitsMerkamle_2019-04-04_selekt_OeA.pdf
    Was ist daran anrüchig, wenn die statistische Auswertung des Vorjahreswetters am 28. Januar erfolgt, obwohl es gerade häufig regnet?
    Und schließlich: Die Prognose von 1 Kelvin Übertemperatur gegenüber dem langjährigen Mittel für die nächsten 3 Monate ist keine Wettervorhersage. Ob die Prognose eintritt, werden wir sehen. Prognosen aus Klimamodellen sind jedoch nicht per se unsachlich.

  • 13
    22
    ernstel1973
    29.01.2021

    Gestern und heute und morgen wird das Defizit keins mehr sein ; )

  • 31
    14
    FamilieBaldauf
    29.01.2021

    Sehr geehrte/r FPMAHN bitte denken Sie daran, dass Wetter nicht Klima ist.

  • 47
    35
    FPMMAHN
    29.01.2021

    Es ist erschreckend, in der Freien Presse solch unsachliche Artikel lesen zu müssen. Allein der letzte Satz, wonach laut DWD-Wetterprognose für Sachsen die nächsten drei Monate zu warm werden (??), entbehrt jeder gerade hierfür angebrachten Grundlage, sind Wetterprognosen über Monate hinaus doch schlichtweg unseriös! Auch der Zeitpunkt dieses Beitrags ist insofern bemerkenswert, gilt doch just dieser Januar ´21 - in Chemnitz - mit inzwischen über 144 % durchschnittlicher Regenmenge (lt. WetterKontor) als einer der regenreichsten der letzten Jahre. Dass dieses "...den tieferen Schichten wenig und den unteren gar nicht" helfen soll, ist relativ schwer vorstellbar (wenngleich der Rückstand nach wie vor gewaltig ist, klar), doch erst recht stellt sich schon die Frage, weshalb man trotz der aktuell - insb. vergleichsweise - so guten Werte dennoch derart negativ zu Felde ziehen muss.