Rekord-Trockenheit in Sachsen

Seit mehr als zweieinhalb Jahren fällt zu wenig Regen. Inzwischen fehlen über 400 Liter Wasser pro Quadratmeter - was bringt der August?

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33Kommentare
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  • 3
    4
    mops0106
    vor 21 Stunden

    Die Angst sieht man auch beim Verbieten der Demo in Berlin und der Diskriminierung von Menschen mit eigener Meinung als "Covidioten".

  • 4
    4
    Malleo
    vor 22 Stunden

    mops.
    Die Rettung des Weltklimas ist ein Thema, was einen gewissen narzisstischen Reiz ausübt.

  • 2
    3
    klapa
    vor 22 Stunden

    Spitze, Sterntaler!!!

  • 2
    1
    inoino
    vor 22 Stunden

    Malleo: "Auch Quellen und Brunnen versiegen, wenn man oft und viel aus ihnen schöpft"

    Was meinen Sie damit?


    Malleo: "Das gilt übrigens für viele andere Themen dieser Zeit im übertragenen Sinn aber ich benenne sie lieber nicht....."

    Warum denn nicht...nur raus damit!

  • 4
    3
    Sterntaler
    vor 22 Stunden

    @mops, da sehen Sie, wie die Seite der Hysteriker aufgestellt ist. Beim kleinsten begründeten Widerspruch gleich persönlich werden ist ein Eingeständnis von Schwäche, reine Ideologen eben, welche die sachliche Diskussion scheuen. Und glauben Sie mir, sie wissen, dass sie dem nicht gewachsen sind und unterliegen würden.

  • 1
    3
    mops0106
    vor 22 Stunden

    Klapa, ich denke, es lassen sich viele Leute wie wir nicht unterkriegen. Aber bei all dieser pausenlosen Propaganda zu allen bestimmenden Themen in den ÖR und MSM einschließlich des Lügens durch zumindest Verschweigens von unliebsamen Fakten oder der Bekanntgabe von Halbwahrheiten bin ich mir nicht so sicher, ob genügend Menschen endlich aufwachen. Es lesen viel zu wenige die alternativen Bloqs. Und immer wieder wird gegen deren Autoren vorgegangen, wie vor 3 Tagen wieder.

  • 2
    3
    klapa
    vor 23 Stunden

    Nicht unterkriegen lassen, mops, viele sind bei Ihnen und das spüren Sie sicher auch.

  • 2
    2
    Sterntaler
    vor 23 Stunden

    @Chwtr, in dem Absatz "Wenn man (über)motiviert ist, ..." beschreiben Sie sich treffend, solche Selbstkritik hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut.

  • 2
    3
    klapa
    02.08.2020

    ‚Die Dürre von 1540 überragt alles Bekannte’

    - https://www.spektrum.de/news/europas-vernichtende-jahrtausendduerre/1584414

    Die Medien auf der Jagd nach Rekorden zu begleiten, bringt nichts. Sie sollten uns eigentlich helfen, unser Wissen zu erweitern.

  • 2
    2
    mops0106
    02.08.2020

    2. Versuch: Klapa, ich hoffe es, aber bei manchen Diskutanten im Forum fehlt mir der Glaube. Diese werden dann mal persönlich, wenn sie keine Argumente haben, eine andere Meinung (die eigentlich jeder von jedem akzeptieren müsste) oder wenn sie einen Teilnehmer schon vom Prinzip her abwerten wollen. Eigentlich ist das laut Netiquette nicht erlaubt, geht aber öfter durch.

  • 3
    2
    Malleo
    02.08.2020

    ino
    "Auch Quellen und Brunnen versiegen, wenn man oft und viel aus ihnen schöpft"
    Demosthenes
    Das gilt übrigens für viele andere Themen dieser Zeit im übertragenen Sinn aber ich benenne sie lieber nicht.....

  • 2
    3
    klapa
    02.08.2020

    Ob es begriffen wird?

  • 2
    3
    mops0106
    02.08.2020

    @ChWtr:
    Im Forum und im Leben darf jeder zu jedem Thema seine Meinung haben. Es muss auch kontrovers diskutiert werden können. Was allerdings gar nicht geht, ist die Meinung anderer abzuwerten.

  • 2
    2
    mops0106
    02.08.2020

    @inoino:
    Keine Frage, dass das von klapa angeführte Zitat richtig ist; ist ja keine Kritik. Wissenschaft besteht aber aus Diskurs, aus Lernen, Weiterentwickeln und nicht dem Heraussuchen der politisch genehmsten Meinung, um dann nur diese für gültig zu erklären. Das wird leider in den wichtigsten Lebensbereichen heute so gemacht. Nur das wollte ich ausdrücken.

  • 2
    3
    klapa
    02.08.2020

    Mops, wenn auch Wissenschaftler in dieser Gesellschaft, wie alles und jeder, Gefahr laufen, gekauft zu werden; die Wissenchaft selbst kann nichts dafür.

    Sie wird einfach für bestimmte Zwecke nur benutzt.

  • 1
    3
    Interessierte
    02.08.2020

    @inoino , so weit hatte ich noch gar nich tgedacht , da müßte aber der Westen auch bestraft werden - für andere Taten ..

    @quatschkopf , so hängt das wohl auch zusammen :-)
    Aber was machen denn da Polen und die CS ....

  • 3
    1
    inoino
    02.08.2020

    mops0106, ich stimme Ihnen voll zu. Aber dennoch ist das von Klapa aufgeführte D. Nuhr-Zitat richtig.
    Sigmund Freud drückt es in seiner Schrift über Religion ("Die Zukunft einer Illusion") so aus: "Nein, unsere Wissenschaft ist keine Illusion. Eine Illusion aber wäre es zu glauben, dass wir anderswoher bekommen könnten, was sie uns nicht geben kann."

  • 8
    6
    klapa
    01.08.2020

    Was mancher unter Argumentation versteht, kann einen schon irritieren, aber nicht beirren.

  • 13
    9
    mops0106
    01.08.2020

    Wenn allerdings die Wissenschaft von der Politik bestimmt wird bzw. nur die Wissenschaftler gehört (gefördert, bezahlt) werden, die ins politische Bild passen, dann ist das keine Wissenschaft mehr.

  • 17
    5
    klapa
    01.08.2020

    Wissen bedeutet nicht, dass man sich zu 100% sicher ist, sondern dass man über genügend Fakten verfügt, um eine begründete Meinung zu haben. Weil viele Menschen beleidigt sind, wenn Wissenschaftler ihre Meinung ändern: Nein, nein! Das ist normal!

    Wissenschaft ist gerade, DASS sich die Meinung ändert, wenn sich die Faktenlage ändert. Wissenschaft ist nämlich keine Heilslehre, keine Religion, die absolute Wahrheiten verkündet. Und wer ständig ruft „Folgt der Wissenschaft!“ hat das offensichtlich nicht begriffen.

    Wissenschaft weiß nicht alles, ist aber die einzige vernünftige Wissensbasis, die wir haben. Deshalb ist sie so wichtig. – D. Nuhr

    Warum er auf dieses Statement einen Shitstorm geerntet hat, ist mir völlig ungebreiflich.

  • 9
    11
    ChWtr
    01.08.2020

    Tolles Thema.

    Wenn man (über)motiviert ist, kann man schon mal von "autorisieren" faseln und in jedem Thema - in jedem (!) - seinen Senf dazugeben. Ob Bautzner- oder Altenburger - egal, Hauptsache keinen Thomy- oder Kühne Senf.

    Bester Beitrag ist ganz klar der von @Interessierte. Dem kann man (eigentlich) nicht widersprechen, der ist einfach spitzenmäßig gut und letztlich auch folgerichtig. Warum eigentlich immer nur der Osten... warum? - Gute Frage! "Der Osten" ist ein dehnbarer Begriff - denn im Osten geht ja bekanntlich die Sonne auf.

    Ansonsten Daumen hoch für "inoino & fnor". Treffend dem Thema gerecht geworden und alles richtig beschrieben. Da muss man gar nix weiter zu sagen.

  • 10
    7
    Sterntaler
    01.08.2020

    Der Artikel ist in sich widersprüchlich. Einerseits ist bereits in der Einleitung die Rede davon, dass seit mehr als "zweieinhalb Jahren" zu wenig Regen fällt, dann kommt man auf das Klima und dessen Wandel zu sprechen, vermengt dies also mit Durchschnittswerten für 30jährige Perioden. Man vermischt einmal wieder Klima und Witterung. Ansonsten schließe ich mich @klapa an.

  • 10
    3
    quatschkopf
    01.08.2020

    @ineressierte weil das große Wasser das man auch Meer nennt im Norden und im Westen liegen. Damit kommt einfach weniger Niederschlag an je weiter man vom Meer entfernt ist. Das wäre jedenfalls meine Erklärung. Aber man kann natürlich auch was vom goldenen Westen erzählen der irgendwie bevorzugt ist.

  • 28
    4
    fnor
    01.08.2020

    Es werden immer mehr Flächen versiegelt und das Regenwasser fließt schnell ab statt zu versickern. Ggf. sollte bei Neubauprojekten die Versickerung Vorzug erhalten. Dazu müsste das Land Sachsen den gesetzlichen Rahmen verbessern. Durch diese Maßnahme fällt zwar nicht mehr Regen, es kommt aber mehr Wasser im Boden an und wird dort gespeichert. Dadurch gibt es weniger Hochwasser und mehr Wasser im Sommer. Klingt nach wenig Effekt, doch ist in Sachsen ca. 1/8 des Landes Siedlungs- und Verkehrsfläche und damit mehr als gedacht.

  • 9
    6
    inoino
    01.08.2020

    ralf66: "Der Export von Agrargüter gehört zur Wirtschaft eines Landes auch zur deutschen Wirtschaft."

    Koste es, was es wolle ...oder wie jetzt?


    https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/landwirtschaft-abkehr-von-exportstrategie-notwendig/?wc=21766

  • 9
    12
    inoino
    01.08.2020

    Interessierte: "Hat der goldene Westen immer und immer wieder den lieben Gott hinter sich ?"

    Ich denke mal, Sie meinen das ironisch.
    Aber es gibt sicher genug Religiöse, die solchen Aberglauben anhängen (Strafe Gottes für den bösen gottlosen Osten oder so).

  • 10
    9
    ralf66
    01.08.2020

    @inoino, auch so, weil wir ein auf der Welt verhältnismäßig kleines Land sind ist es nicht nötig oder dürften wir keine Agrarprodukte exportieren, dann dürfte Holland nicht eine Tomate oder Gurke exportieren.
    Der Export von Agrargüter gehört zur Wirtschaft eines Landes auch zur deutschen Wirtschaft.
    Ich wüsste nicht, dass man heute noch Felder im großen Stil bewässert wie es u.a. zu DDR-Zeiten noch der Fall war, dass dadurch unser Wasserverbrauch enorm gestiegen wäre?

  • 13
    32
    Interessierte
    01.08.2020

    Im Osten würde es besonders trocken werden ...
    Warum denn nun gerade wieder in `Osten`???
    Hat der goldene Westen immer und immer wieder den lieben Gott hinter sich ?

  • 21
    8
    inoino
    01.08.2020

    Lesemuffel: "Inoino Wird es durch Stopp der Agrarexporte die Feuchtigkeit wieder stärker?"

    Nein, aber der Wasserverbrauch wird enorm geringer.


    ralf66: ..."mehr Niederschlag durch Stopp der Agrarexporte, wie geht denn das???"

    Das geht natürlich nicht (hab ich das behauptet?) - aber der Wasserverbrauch wird geringer. Dass bei Wassermangel Wasser nur noch für den eigenen Bedarf benutzt werden kann liegt liegt doch auf der Hand...? Wenn in Ihrem Brunnen das Wasser knapp wird, würden Sie doch auch nicht noch Ihren Nachbar ranlassen, der das Wasser dann benutzt, um Produkte zu erzeugen, die er gar nicht selber benötigt, sondern gewinnbringend verkauft?

    So ein kleines Land wie Deutschland muss eigentlich gar keine landwirtschaftlichen Produkte exportieren (un dabei unsere Umwelt zerstört) - das ist generell Wahnsinn.

  • 18
    10
    ralf66
    01.08.2020

    @inoino, schön, dass Sie sich heute mal an einem anderen Thema versuchen, mehr Niederschlag durch Stopp der Agrarexporte, wie geht denn das???

  • 16
    12
    Lesemuffel
    01.08.2020

    Inoino Wird es durch Stopp der Agrarexporte die Feuchtigkeit wieder stärker?

  • 28
    8
    klapa
    01.08.2020

    In dem von Herrn Hach autorisierten Artikel ist ausdrücklich von menschengemachtem Klimawandel die Rede.

    Das macht einen erheblichen Unterschied zum Klimawandel, der nur von denjenigen bestritten wird, die sich in der Erdgeschichte nicht auskennen. Die Natur fragt nicht, ob es stattfinden darf oder nicht.

    Aber wir haben die Möglichkeit uns anzupassen. Bereits die Römer haben sich für das Auffangen von Regenwasser im Bau von riesigen Zisternen ausgezeichnet ausgekannt.

    Sie haben etwas getan, nicht gejammert.

  • 12
    22
    inoino
    01.08.2020

    Da die Trockenheit durch den Klimawandel nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel sein wird, wäre es dringend notwendig, den Export von Agrar-Produkten sofort zu stoppen. Aber die Bauernlobby wird das mit Sicherheit zu verhindern wissen.