Sachsen will mit Bundesgeldern Qualität in Kitas erhöhen

Dresden (dpa/sn) - Sachsen will mit Geld aus einem Bund-Länder-Vertrag die Qualität in den Kindertagesstätten erhöhen. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) und Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) unterzeichneten den Vertrag am Donnerstag. Demnach unterstützt der Bund den Freistaat in den Jahren 2019 bis 2022 mit 269 Millionen Euro. Sachsen ist das fünfte Bundesland, das die Vereinbarung abgeschlossen hat. Giffey kündigte an, dass es auch nach 2022 mit der Förderung für frühkindliche Bildung weitergeht. Das Bundesgesetz habe keine Befristung.

Giffey begrüßte es, dass Sachsen die für 2019 und 2020 geplanten Mittel komplett in die Qualitätsverbesserung stecken wird. «Dies ist ein wichtiger Schritt, um allen Kindern die beste Bildung von Anfang an zu ermöglichen». Auch die weitere Planung bis 2022 werde den Kindern zu Gute kommen. Nach Angaben von Piwarz stehen den pädagogischen Fachkräften in Sachsen seit Juni Vor- und Nachbereitungszeiten zur Verfügung.

Mit dem sogenannten Gute-Kita-Gesetz unterstützt der Bund die Bundesländer bis 2022 mit rund 5,5 Milliarden Euro bei Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung in den Kindertagesstätten und zur Entlastung der Eltern bei den Gebühren. Giffey verglich das Instrument mit einem Instrumentenkasten. Die Länder könnten selbst entscheiden, in welche Vorhaben investiert wird.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...