Sachsens Regierung entmachtet den Corona-Krisenstab

Ein neuer Coronaausschuss soll sich künftig um strategische Fragen kümmern. Der Krisenstab soll nur noch einmal pro Woche tagen.

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2121 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    0
    vonVorn
    26.01.2021

    Hier mal noch ein schönes Beispiel wie es gehen kann.
    https://www.n-tv.de/politik/Warum-Rostocks-Covid-Strategie-erfolgreich-ist-article22304925.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

  • 5
    0
    vonVorn
    26.01.2021

    @Klapa, machen Sie mir die Schachspieler nicht schlecht. Schachspielen frischt den Verstand auf, weis ich aus eigenen Erfahrung.

  • 8
    1
    Destiniy
    26.01.2021

    Also ich gehe am WE auch zum privaten Friseur meines Vertrauens :)

    Damit kann man ja eventuell zum Ausdruck bringen das man mit den Maßnahmen nicht einverstanden ist ohne gleich als Querdenker zu gelten.

  • 6
    0
    Chiemsee
    26.01.2021

    Wir hatten einen Krisenstab? Davon hab ich gar nichts mitbekommen. Danke FP - wieder eine Bildungslücke geschlossen.

  • 18
    2
    saxon1965
    26.01.2021

    Behauptungen sind ja wohl erlaubt, wenn man diese als solche kennzeichnet?

    Ich behaupte, wenn die gesamte Politik mal vier Wochen die Füße wirklich stillhalten würde, also fast so wie jetzt, nur ohne s. g. Schutzverordnungen, dann würde der Inzidenzwert fallen. Vermutlich fiele er unter 0,05 Prozent in sieben Tagen und die Intensivstationen wären genau so voll.

    Doch halt, da kommen Mutanten ins Land, von denen man zwar noch nichts weiß, die aber bis zu 100.000 Infizierte pro Tag (Christian Drosten auf der PK) produzieren können. Da währen wir in Deutschland nach zirka 11 1/2 Wochen durch. Manchmal frag ich mich schon...

  • 20
    2
    klapa
    26.01.2021

    Vielleicht mal Candy Rush, Schach, Scrabble oder was Anderes ausprobieren wie Herr Ramelow und seine MP-Kollegen. Warum nicht auch in der Landesregierung?

    Dass Daddelei allerdings den Verstand auffrischt und die Ideen sprießen lässt, ist nicht erwiesen, wie die Realität leider bestätigt.

  • 27
    1
    Klanö
    26.01.2021

    Hier macht sich irgendwie Hilflosigkeit breit. Die Regierenden wissen nicht mehr was sie tun sollen. So sieht es aus.

  • 30
    2
    chemnitzmischa
    26.01.2021

    kopfschuettler1 schüttelt mit Recht den Kopf: Politiker, die heute mit ordentlicher Frisur rumlaufen, entlarven sich als üble Heuchler, die den Bürgern Vorschriften auferlegen, FÜR SICH SELBER aber andere Regeln gelten lassen. Wen wundert, wenn da auch die bedürftige Bürgerin sich ordnungswidrig im Hinterzimmer frisieren lässt. Was denkt eigentlich der kleine Polizist über seine Dienstherren, wenn er Friseuse und Kundin da das Busgeld abkassieren muss?

    Wie soll da eine eigenverantwortliche Akzeptanz der Corona-Schutzmaßnahmen in der Bevölkerung zustandekommen? Zum Glück ist der Durchschnittssachse helle und handelt verantwortungsbewusst und klug. DESHALB sind seit Neujahr die Zahlen langsam, aber kontinuierlich zurückgegeangen. Auch wenn der Dresdner Hof das wieder als Erfolg der allerhöchstweisen lockdown-Politik des "Hercules Saxoniae", der Hofmeister, Adjutanten, Hofkavaliere, Hofdamen und Hoffräuleins feiern wird: Bitte, liebe Presse: Nicht unkritisch mitfeierrn!

  • 22
    4
    klapa
    26.01.2021

    Man hat offenbar erkannt, mit welcher Ineffizienz hier seit längerem gearbeitet wurde.

    Ineffizienz bedeuet jedoch verlorene Zeit und verlorenes Geld.

    Haben wir davon genug?

    Wenn die Betroffenen der Coronamaßnahmen in den diversen Stäben vertreten wären, wie hier gefordert, dann kämen wir ja beinahe zu einen Runden Tisch als ein basisdemokratisches Element.

    Und das geht schon mal überhaupt nicht. Weil, wenn die Regierten sich einbringen könnten, das Regieren für die Regierenden ja noch schwieriger werden würde.

  • 24
    3
    1371270
    26.01.2021

    Das galt schon immer: Und wenn du nicht mehr weiter weißt, dann gründe einen Arbeitskreis!

  • 9
    20
    Oleb
    26.01.2021

    Neben seiner Veränderung mit Putin - Blick tritt der MP aus Dresden - je nach Tagesform - als Mini - Napoleon auf, der seine Macht genießen möchte. Diese Eigenschaften seiner möglichen Vorbilder können doch nur eine positive Entwicklung bestätigen. Na, dann Vorwärts zu neuen Taten!

  • 51
    3
    Nofretete
    26.01.2021

    Tja,ist wie im richtigen Leben.....wenn alles glatt läuft klappt's mit dem lobhudeln,wie gut man doch ist.Erst in der Krise scheidet sich die Spreu vom Weizen.....

  • 51
    5
    jhfp18
    26.01.2021

    Pflegekräfte, Krankenschwestern, Gastronomen, Friseure, Handwerker in den sogenannten Krisenstab. Viel von denen wissen wie es ist auf Zulagen, Soforthilfen usw. zu warten, kümmern sich aber trotzdem jederzeit selbständig um ein Hygienekonzept. Auch ohne akademische Ausbildung müsste ja langsam für viele sichtbar werden, dass ein ständig von selbst sprudelndes Gehalt am Monatsanfang nicht unbedingt Leistung entlohnt. Beispiele von Amtsärzten in Zwickau und Chemnitz, kaputte Drucker in Teststationen, bisher keine einzige Ausschreibung zur Digitalisierung von Gesundheitsämtern usw. und so fort. Langsam fragt Herr Kretschmer mal an der Basis nach, warum müssen dafür aber erst im AnnoDomini die Teller kaputt gehen ?

  • 50
    3
    Maschinenbauer
    26.01.2021

    "Dass das Wirtschafts- und Arbeitsministerium von Martin Dulig (SPD) im Coronaauschuss - anders als im Krisenstab - Stand jetzt nicht mit dabei ist, hat schon für Verwunderung gesorgt"

    Keine Sorge, es wird nicht auffallen.

  • 45
    4
    kopfschuettler1
    26.01.2021

    Herr Kretschmer hat sich sehr verändert, er hat schon den richtigen Putin-Blick. Mittlerweile ist es so, dass die eine Hand nicht mehr weiß, was die andere gerade tut. Da gibt es fast jeden Tag eine neue Verordnung,die Läden dürfen machen, was sie wollen;öffnen, ohne dass sie öffnen dürften, interessiert aber keinen von den Herren. Ich möchte einmal wissen, wie die Herren das hinkriegen, dass bei 6 Wochen 'Schließung der Friseurlädens deren Haare nicht wachsen!

  • 38
    4
    KTreppil
    26.01.2021

    In Sachsen spielt das Theater weiter, denke nur mit neuen Szenen, aber gleichen Charakteren und leicht geänderten Rollenbesetzung. Ob man inzwischen das Genre, Drama oder Komödie, eindeutiger ausmachen kann werden wir sehen. Hoffentlich spielt es Erfolge ein.
    Aber immerhin, in Thüringen spielt man nur Candy Crush....

  • 35
    12
    SandyB1980
    25.01.2021

    Die Dame rechts im Bild gibt zunehmend ein schlechteres Bild ab, hoffentlich wird sie nicht „umstrukturiert“ auf ihrem Posten.

  • 54
    5
    Dagospr
    25.01.2021

    Auch diese Umstellung wird nix nützen. Es gibt wieder zu viele Häuptlinge in der Leitung. Auch diesmal will jeder der Verantwortlichen was zu sagen haben. Für solch Krisenstab muss ein Verantwortlicher her der Ahnung von der Tätigkeit und dem Aufgabengebiet hat. Dieser muss dann die Macht haben auch Mitglieder des Krisenstabes wegen Unfähigkeit zu entlassen ohne jemanden gegenüber Rechenschaft abzulegen.

  • 44
    7
    gelöschter Nutzer
    25.01.2021

    Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man einen Arbeitskreis. Mag stimmen, das viele Köche den Brei verderben können, jedoch um eine Suppe zu versalzen, dazu reicht ein einzelner Koch.

  • 53
    10
    Schmol
    25.01.2021

    Mal hilfe holen, Austausch mit anderen Bundesländern wo es funktioniert.
    Leute echt mal. Nur noch sprachlos

  • 112
    13
    vonVorn
    25.01.2021

    Man ist mit sich selbst beschäftigt anstatt Probleme zu lösen, ich haben den Verdacht das wird auch mit der zwanzigsten Restrukturierung nicht besser. Es sind ja immer dieselben Leute die in den verschiedenen Strukturen sitzen.