SPD-Chef Dulig mahnt zum Holocaust-Gedenktag: Niemals wieder

Dresden (dpa/sn) - Sachsens SPD-Vorsitzender und stellvertretender Ministerpräsident Martin Dulig hat am Gedenktag für die Opfer des Holocaust zum Widerstand gegen Rechtsextremismus sowie zum Einsatz für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt aufgefordert. «Für uns muss jeden Tag und besonders heute klar sein: So etwas darf sich nicht wiederholen. Niemals wieder», sagte er am Montag in Dresden. «Das ist unsere Verantwortung und die aller nachfolgenden Generationen.» Eine freiheitsliebende und demokratische Gesellschaft müsse jeden Tag aufs Neue erkämpft werden.

Laut Dulig ist es Aufgabe von Politik und Zivilgesellschaft, sich gegen aktuelle Bedrohungen jüdischen Lebens, von Politikern und Engagierten in Deutschland durch rechte Kräfte zu wehren. «Wir müssen wieder zueinanderfinden und aufeinander zugehen», mahnte er. Jedem, der versuche, rechte Straftaten und Hasskriminalität zu verharmlosen oder zu relativieren, müsse entgegengetreten werden. «Wenn es ein Vermächtnis von Auschwitz gibt, dann ist das die besondere Achtung der Vielfalt, Toleranz und Mitgefühl in einer pluralistischen Gesellschaft.»


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