Tarifverhandlungen für Groß- und Außenhandel ohne Einigung

Dresden (dpa/sn) - Die Tarifverhandlungen für die rund 40 000 Beschäftigten im sächsischen Groß- und Außenhandel sind am Montag ohne Einigung vertagt worden. Die Gewerkschaft Verdi zeigte sich im Anschluss enttäuscht. «Ich hatte nicht viel erwartet, aber man hofft ja immer», sagte Verdi-Verhandlungsführerin Sylke Hustan auf Anfrage. Schließlich hätten die Arbeitgeber die Forderungen schon seit zwei Monaten gekannt: «Es ist alles kategorisch abgelehnt worden.»

Verdi fordert eine Anhebung aller Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um einen Euro pro Arbeitsstunde als normale Tariferhöhung. Bei einer Vollzeitbeschäftigung wären das 169 Euro mehr im Monat. Außerdem will die Gewerkschaft einen «Sachsenzuschlag» von 20 Cent je Stunde. Damit sollen Lohnunterschiede zu anderen Tarifgebieten ausgeglichen werden. Die nächste Verhandlungsrunde wurde für den 5. Juni vereinbart.

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