Tourismus: Erzgebirge und Chemnitz können nicht mithalten

Sachsens Tourismusbranche hat Grund zum Jubeln: Nach Topergebnissen im Vorjahr gab es im ersten Halbjahr erneut enorme Zuwächse bei Gästezahlen und Übernachtungen. Doch nicht alles ist rosig.

1Kommentare

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  • 11
    0
    Deluxe
    22.08.2018

    Chemnitz wird von den Medien, insbesondere dem Fernsehen und den überregionalen Zeitungen, in der Berichterstattung entweder ignoriert oder nur gestreift. Oft hat die Berichterstattung auch noch eine gewisse Schlagseite. Chemnitz wird sein Schattendasein so natürlich nicht los - da helfen auch Träume von der Kulturhauptstadt nichts.

    Selbst im MDR-Fernsehen hat man den Eindruck, Sachsen bestehe nur aus den beiden Großstädten Dresden und Leipzig. Danach folgen die bekannten Tourismusregionen. Und das war's dann auch schon.
    Die Rolle des sächsischen Aschenputtels wird Chemnitz einfach nicht los.

    Nun - und wenn man sieht, wie abgehängt diese Stadt auch noch anderweitig ist, muß man sich über den Mininaltourismus nicht wundern.

    Bestes Beispiel:
    Kein Fernbahnanschluß.
    Obwohl man zusammen mit Zwickau und dem halben Erzgebirge ein Ballungsraum ist. Der einzige Ballungsraum Deutschlands, der nicht ans überregionale Bahnnetz angeschlossen ist!

    Chemnitz leidet unter der Ignoranz durch die Großen und unter der seit 1990 anhaltenden Unfähigkeit seiner Lokalpolitiker, die Stadt besser sichtbar und besser hörbar in Dresden und Berlin zu vertreten.



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