Übers Wochenende 91 Corona-Neuinfektionen in Sachsen

Am höchsten war die Zahl der Neuinfektionen im Landkreis Zwickau. Bislang haben sich im Freistaat 7132 Menschen nachweislich infiziert.

Dresden (dpa/sn) - In Sachsen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen übers Wochenende um 91 Fälle gestiegen. Wie aus der am Montag veröffentlichten Übersicht des Gesundheitsamtes hervorgeht, waren damit insgesamt 7132 Menschen im Freistaat nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert. Am höchsten war die Zahl der Neuinfektionen mit 17 Betroffenen im Landkreis Zwickau. In den drei Großstädten Dresden, Leipzig und Chemnitz gab es jeweils 10 Neuinfektionen.

In Chemnitz zieht die Corona-Test-Ambulanz der Kassenärztlichen ‎Vereinigung unterdessen um in die kleine Messehalle. Am Klinikum Chemnitz sollen die bisher zur Verfügung gestellten Räume wieder für die normale Versorgung von Patienten genutzt werden, hieß es in einer Mitteilung der Stadt. ‎

 

 

55 Kommentare
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  • 0
    4
    DTRFC2005
    29.09.2020

    @censor: Ihrem ersten Kommentar zu folge, wären die positive getesteten Symptomfrei gewesen? Oder wie darf ich Sie verstehen - Zitat: "Wie viele der positiv getesteten Personen hat Husten, Fieber, Gliederschmerzen?". Das werden sicher alles keine Menschen mit Zufallsbefunden sein, sondern Menschen, die sich auf Grund von Symptomen zum Arzt begaben und dieser einen Test angeordnet hat. Wenn ich wegen Halsschmerzen, Husten oder Gliederschmerzen zum Arzt gehe, was ich nicht mache, weil ich das schon seit vielen Jahren plagt, meint der Arzt, Sie brauch ich gar nicht testen, sie sind ohnehin Dauererkältet. Erst bei Hohem Fieber würde er testen.

  • 10
    9
    censor
    28.09.2020

    Ich würde es für informativer und vor allem weniger panikerzeugend halten, wenn nicht ständig diese aufkumulierten Gesamtzahlen genannt würden, sondern die absoluten Zahlen derer, die zu diesem bestimmten Zeitpunkt wirklich erkrankt sind.

    Das RKI meldet doch täglich neue Fälle und die Zahl der Genesenen und stellt in seinen Grafiken auch die Kurve nach positivem Test UND Tag des Erkrankungsbeginns dar.

    Die Zahlen sind also vorhanden, man muss sie nur aus dem Bericht herausziehen.

    Es muss doch möglich sein, zu melden: Am heutigen Tag sind laut RKI ..... Menschen auf Covid19 positiv getestet. Davon sind ...... symptomatisch erkrankt, ..... in Kliniken und ..... liegen auf Intensivstationen.

    Immer wieder diese ständig größer werdenden Zahlen erwecken bei Menschen, die mit Statistiken nichts am Hut haben (und das sind die meisten) völlig falsche Vorstellungen über das Infektionsgeschehen.

    Viele Menschen informieren sich doch (auch aus Zeitgründen) nur einmal täglich in den Medien, und wenn sie dann solche Riesen-Zahlen lesen, steigert es das Bedrohungsempfinden.

    Auch sollten die Fallzahlen ins Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gesetzt werden, denn dann tut sich die Erkenntnis auf, das 99,9725% der in Deutschland lebenden Menschen mit Covid19 noch gar nichts zu tun hatte.

    Eine Intensivbettenbelegung mit 300 Covid-Patienten bezogen auf 30.000 Intensivbetten in Deutschland sagt nichts anderes, als dass lediglich 1% aller ITS-Betten bei uns mit Covid-Kranken belegt sind.

    Vielleicht denkt da der eine oder andere doch ein bisschen gelassener an "das Virus"? Aber das ist vielleicht politisch nicht gewollt?

    ("Ich will, dass ihr in Panik geratet.") Nicht nur des Klimas wegen.

  • 8
    0
    Moderator
    28.09.2020

    @saxon1965: Auf den gesamten Zeitraum, also bis zurück in den März.

  • 4
    6
    saxon1965
    28.09.2020

    Auf welchen Zeitraum beziehen sich die Inzidenzfälle pro 100.000 Einwohner? Auf den gleichen Zeitraum wie die 7132 Fälle insgesamt, also kumuliert?

  • 14
    23
    censor
    28.09.2020

    Und wieder und wieder und wieder......

    Wie viele der positiv getesteten Personen hat Husten, Fieber, Gliederschmerzen?

    Wie viele sind nur getestet und fühlen sich kerngesund, müssen aber trotzdem in Quarantäne?

    Wie vielen läuft das Näschen oder kratzt es im Hals - was bis vor wenigen Monaten ein Kinkerlitzchen war, für das man keinen Arzt aufsuchte?

    Ich vermute wohl nicht zu Unrecht:
    Hätte man in den vergangenen Jahren für Virusinfektionen aller Art einen jeweiligen PCR-Test benutzt, um alle zu erfassen, an denen möglicherweise ein Genbruchstück hängen geblieben ist, wir hätten mindestens die gleichen "Fallzahlen" gehabt wie heute.

    Warum schließen wir nicht gleich von Oktober bis April das gesamte öffentliche Leben und halten kollektiven Winterschlaf?

    Weil wir Menschen sind und keine Igel.