Ursu will Oberbürgermeister für alle Görlitzer sein

Görlitz (dpa/sn) - Der neu gewählte Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu (CDU) will nach seinem Amtsantritt Anfang August die Menschen in der Stadt wieder zusammenbringen. «Ich muss der Oberbürgermeister für alle Görlitzer sein - und will das auch. Ich werde auch auf diejenigen zugehen, die mich nicht gewählt haben», sagte der Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Ursu kam bei der Wahl am vergangenen Sonntag auf 55,2 Prozent der Stimmen, AfD-Kandidat Sebastian Wippel auf 44,8 Prozent. Das Ergebnis kam auch zustande, weil die beiden Bewerberinnen von Grünen und Linken aus der ersten Wahlrunde nicht wieder antraten. Beide warben dafür, Ursu zu unterstützen, um einen Erfolg des AfD-Kandidaten zu verhindern.

«Wir müssen aufeinander zugehen, neue Wege suchen und gemeinsame Projekte für die Stadt finden.» Als wichtigste Themen für die Stadt an der Neiße sieht Ursu Wirtschaftswachstum, Sicherheit und sozialen Zusammenhalt. «Mit einer breiten bürgerlichen Mehrheit müssen wir alle Themen voranbringen.» Zudem kündigte Ursu an, das Vorhaben mehrerer ortsansässiger Unternehmen zu unterstützen, Görlitz zu einer Modellstadt für Klimaneutralität zu machen.

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