Viele Unfälle durch winterliche Verhältnisse

Chemnitz/Fürstenau (dpa/sn) - Schnee und Glatteis haben am Mittwoch in Sachsen zu zahlreichen Unfällen und zu gesperrte Straßen geführt. Allein die Polizeidirektion Chemnitz zählte am Morgen vom Erzgebirge bis nach Mittelsachsen rund 130 Karambolagen und damit deutlich mehr als normalerweise. Bei fünf Unfällen wurden fünf Menschen leicht verletzt, meist blieb es bei Blechschäden. Zudem sorgten zahlreiche liegengebliebene Lkws für gesperrte Straßen. Die Polizeidirektion Zwickau registrierte von Mitternacht bis Mittwochmittag rund 60 Unfälle.

In Fürstenau im Osterzgebirge wurde am Mittwoch ein 62-Jähriger tot in seinem Auto entdeckt. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann gesundheitliche Probleme und starb hinterm Steuer. Daraufhin kam er von der Straße ab. Medienberichten zufolge steckte der Wagen in einer Schneewehe fest. Ersthelfer konnten deshalb die Wagentür nicht öffnen und mussten die Feuerwehr alarmieren.

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