Zu warme Heizungsluft nicht in den Flur weglüften

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Der Gedanke liegt nahe, aber Experten raten davon ab: Man sollte nicht versuchen, kühle Zimmer schneller zu erwärmen, indem man die Tür zur warmen Stube aufmacht. Denn das kann schlimme Folgen haben.

Düsseldorf.

Die aufgeheizte Luft aus einem warmen Zimmer sollte im Winter nicht über eine geöffnete Tür in das kühlere Nebenzimmer oder den Flur geleitet werden. Dadurch gelange meist kaum Wärme, aber umso mehr Luftfeuchtigkeit in den kühlen Raum, erklärt Erik Uwe Amaya von Haus & Grund Rheinland Westfalen. Sein Rat: Zwischen unterschiedlich beheizten Räumen sollten die Türen geschlossen bleiben.

Denn warme Luft transportiert mehr Feuchtigkeit als kühle. Trifft sie im Nebenzimmer auf kalte Wände, kondensiert sie daran. Der Putz oder die Tapete werden durchfeuchtet und das kann Schimmel fördern.

Die Organisation rät, zwei bis vier Mal täglich für zehn Minuten stoßzulüften. An besonders kalten Wintertagen helfen auch fünf Minuten. Es reicht nicht aus, nur die Fenster zu kippen. Auf diese Weise findet kaum Luftaustausch statt, stattdessen kühlen die Wände aus - und das führt wiederum auch zur Schimmelbildung.

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