Café am Hofaupark soll in Sommerferien starten

Eine weitere Saison ohne Gastronomie wird es in Auerbachs grüner Oase nicht geben: Künftig betreibt die Diakonie den Pavillon als Integrationsprojekt.

Auerbach.

Neustart unter neuem Namen: Aus dem Bistro im Hofaupark wird das Café am Hofaupark. "Wir planen die Eröffnung zu Beginn der Sommerferien 2019", bestätigte Sven Delitsch, Vorstand der Diakonie Auerbach.

Eigentlich wollte der kirchliche Wohlfahrtsverband schon Ende Mai loslegen, doch Rückschläge bei der Personalgewinnung verhinderten das. Inzwischen ist das Problem geklärt, die Diakonie wird das Café über ihre Tochtergesellschaft, das Integrationsunternehmen gGsU betreiben.

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"In dem Integrationsbetrieb arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam. Das Café wird im Verbund mit unserem Fitnesscenter Dia-fit geführt, das ebenfalls einen gastronomischen Servicebereich hat", verweist Sven Delitsch auf die Erfahrungen der Diakonie in diesem Bereich und auf Synergieeffekte.

Das Café ist als Saisonangebot gedacht, das künftig von Ostern bis Oktober öffnet. In den Sommerferien soll der Pavillon von Montag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr öffnen, außerhalb der Ferien nur am Wochenende. "Bei Nachfrage ist eine Erweiterung der Öffnungszeiten möglich, auch die zusätzliche Öffnung zu Veranstaltungen im Hofaupark ist geplant", kündigt der Diakonie-Vorstand an.

Das gastronomische Angebot orientiert sich am Cafébetrieb mit Eisverkauf, dazu kommt ein Imbissangebot, erläutert Sven Delitsch. Dabei wolle man auf regionale Produkte setzen. Doch vor der Eröffnung des Cafés im Sommer sei noch allerhand zu tun, so Delitsch: Die Küchenausstattung müsse nahezu komplett ersetzt werden, auch Möbel und Sonnenschutz für die Terrasse sind wieder anzuschaffen.

Viel Arbeit für die neue Teamleitung, die am Montag ihre Arbeit aufnehmen wird. Denn neben den organisatorischen und logistischen Vorbereitungen des Saisonstarts muss auch die Servicemannschaft zusammengestellt werden. "Für eine Bewerbung von Interessenten, die das Café als Bedienung und Servicekraft mitgestalten wollen, ist es noch nicht zu spät", sagt Delitsch und richtet seine Aufforderung ausdrücklich an Menschen mit und ohne Behinderung.

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