Enten lassen sich viel Zeit

Mit einem vielseitigen Programm und vielen Gästen haben die Reumtengrüner zum ersten Mal Dorffest gefeiert.

Reumtengrün.

Andrang am historischen Wehr in der Treba-Aue: 110 Plastikenten werden am Samstag aus einer Schüssel in die Treba entlassen und über eine 50-Meter-Distanz geschickt. Mit jeder Minute steigt die Spannung. Und Minuten gehen bei dem Spaß-Wettkampf viele ins Land. Denn die Teilnehmer des Entenrennens scheinen es alles andere als eilig zu haben. Eine gute halbe Stunde später nehmen die "Besitzer" der Schnellsten Preise entgegen.

Moderator und Ortsvorsteher Uwe Ebert zeigte sich mit dem Wettbewerb zum 1. Reumtengrüner Dorffest zufrieden. "Wir haben wieder grünes Licht für das Anstauen von der Unteren Wasserbehörde bekommen", sagte er. Dass der Wettbewerb eine Menge Zuschauer finden wird, davon war der Ortschaftsrat ausgegangen. Bereits im vergangenen Jahr fand in Reumtengrün ein gut besuchtes Entenrennen statt. Auch der weitere Festverlauf stimmte die Veranstalter zuversichtlich für kommende Dorffeste. "Wir wollten etwas anbieten in einem Zeitraum, wo das Wetter noch mitspielt", erklärte Uwe Ebert. "Der Zuspruch sagt uns, dass wir richtig liegen."

Zwischen Fußballspielen des VfL Reumtengrün am Vormittag und Tanz mit Modenschau zur Abendstunde stellten Ortschaftsrat, Vereine, Schule, Kindergarten und Privatpersonen ein vielfältiges Fest mit Wildschweinbraten, Jagdhornbläsern, Flohmarkt und Wissenstests auf die Beine. Kinder konnten per Minibagger Sandberge versetzen, einen Zirkus und Streichelzoo besuchen, Fitness und Geschicklichkeit testen. Jungen und älteren Festbesuchern erklärte Philipp Beeckmann von der freiwilligen Feuerwehr, für welche Notfälle das zur Schau gestellte Gruppenlöschfahrzeug gerüstet ist. Freizeit-Kunsthandwerker schnitzten per Kettensäge Figuren aus Eichenstämmen.

Den Überschuss aus den Festeinnahmen und den Erlös einer Holzfigurenversteigerung darf der Angelverein Reumtengrün in sein Rosensee-Projekt investieren. Das Gelände unterhalb des Auerbacher Flugplatzes glich bis vor einem Jahr einer Müllhalde. Seither hat sich viel getan. Jetzt sollen noch Sitzgelegenheiten und Wegweiser entstehen und der kleinere See gereinigt werden. Die Mühe lohnt sich. "Wir wollen ein Stück Heimat erhalten", erzählte Vereinschef Frederic Schaarschmidt. "Inzwischen hat der Rosensee immer mehr Zulauf von Rentnern und Wanderern."

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