Ertex-Brand: Höhe des Schadens noch offen

Produktion läuft nach einer Woche Pause seit Freitag wieder komplett

Rodewisch/Berlin.

Eine Woche Produktionsausfall - das ist die Bilanz des Dachbrandes bei der Firma Ertex in Rodewisch am 26. April. Nachdem die Stadtverwaltung mitgeteilt hatte, dass die Produktion am vergangenen Donnerstagnachmittag in Teilen wieder angelaufen sei, bestätigte am gestrigen Montag das Unternehmen: Seit Freitag laufe die Produktion in der gesamten Weberei wieder, so die Peppermint Holding in Berlin, zu der Ertex gehört.

Die Begutachtung des Schadens sei noch nicht abgeschlossen, heißt es weiter. Das Feuer unterm Dach der Schlichterei war bei Schweißarbeiten ausgebrochen. Zum genauen Brandhergang und zur Schadenshöhe könne im Moment noch nichts mitgeteilt werden. Das schließe auch den Schaden durch den Produktionsausfall mit ein, sagt Peppermint-Sprecherin Britt Weinrich. In der Rodewischer Jacquard-Weberei wird mit 130 Beschäftigten rund um die Uhr gearbeitet. Laut Mitteilung sind die Produktionsanlagen in der betroffenen Halle vom Feuer weitgehend verschont geblieben.


Das Feuer am 26. April war das zweite innerhalb einer Woche bei Ertex. Drei Tage zuvor hatte ein 10.000-Volt-Trafo Feuer gefangen. Während dieser Brand relativ schnell gelöscht war, entwickelte sich das zweite Ereignis zum Großbrand. Zwei Männer mussten wegen Rauchgasvergiftung zur Beobachtung ins Krankenhaus. Die Landkreisbehörde hatte die Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen sowie Tiere in Gebäude zu bringen. Es habe zu keiner Zeit eine gesundheitliche Gefährdung bestanden, so das Unternehmen abschließend. Man sei den Helfern der beteiligten Feuerwehren dankbar.

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