Jawa-Liebe rostet nicht

Knapp 30 Jawa Enthusiasten haben sich mit ihren sehr selten gewordene Jawa 500 OHC Maschinen am Wochenende im Landgasthof Veitenhäuser getroffen. Beim familiären Treffen kennt sich fast jeder. Bei Essen und Bier gab es einige Benzingespräche und auch Schrauber-Tipps. Einer von den Experten ist Gunter Berthold (Foto) aus Österreich am Attersee. Der 74-Jährige besaß seine erste Jawa schon mit 17 Jahren, lernte in einer Jawa Vertretung Kfz-Schlosser und baute Modelle für den Motorsport. Der Höhepunkt seiner Kariere aber war die Mitentwicklung der Formel 1 Motoren für BMW. "Ich bin jetzt Rentner und habe so viel Wissen, warum soll ich das nicht ausleben", berichtete der gebürtige Coswiger. "Ich restauriere die Motorräder aus Liebe zur Marke Jawa." Die Werte müssten erhalten werden, damit die Nachwelt später noch was davon habe. Auch Alexander Pätz, Mitorganisator des Treffens, ist mit der Marke eng verbunden. "Wir möchten sie nicht Restaurieren zum Verkaufen, sondern einfach nur erhalten", sagt er. "Es ist unsere Leidenschaft, die wir leben und lieben." Nur noch rund 350 Exemplare der 500er OHC existieren, nur noch etwa 140 sind gelistet. Wetterbedingt musste die für Samstag geplante Vogtland-Tour aber in vierrädrigen Oldtimern stattfinden. (darö )

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