Löschwasser an Siedlung ist knapp

Ortschaftsrat will bei Stadt auf Lösung drängen

Reumtengrün.

Um das Problem der unzureichenden Löschwasserversorgung im Bereich An der Siedlung in Reumtengrün (an der Straße nach Oberlauterbach) will sich der Ortschaftsrat Reumtengrün kümmern. Das wurde in der jüngsten Zusammenkunft festgelegt, in der Anwohner und Feuerwehrleute zur Sache gehört wurden. "Wir werden das Thema in der Auerbacher Stadtverwaltung vorbringen und um Lösungsvorschläge bitten", kündigte Ortsvorsteher Uwe Ebert an.

Bislang existiert an der Siedlung ein Löschwasserteich, der aber die Anforderungen an eine Löschwasser-Entnahmestelle nicht mehr erfüllt. Wehrleiter Karsten Neubert erklärte, dass aus Sicht der Feuerwehr der Bau einer ausreichend großen Zisterne die beste Lösung sei. Nur so ließe sich im Falle eines Brandes die Löschwasserversorgung an der Siedlung vorschriftsmäßig sicherstellen. Der Aufbau einer Schlauchleitung aus dem Dorf dauere mindestens 30 Minuten - zu lange, um nach dem Ersteinsatz per Tanklöschfahrzeuges einen Brand kontinuierlich bekämpfen zu können. Andere Vorschläge - Ausbau des versandeten Teiches oder Leitungsbau aus Richtung ehemalig BG-Klinik Dorfstadt - seien nicht zielführend, so der Wehrleiter. Er erwartet, dass beim Erarbeiten eines Brandschutzkonzeptes für Auerbach und die Ortsteile nach einer Lösung gesucht wird.

Hintergrund des Vorstoßes: Bauanträge für die Siedlung müssten derzeit abgelehnt werden, weil die Löschwassersituation dort nicht dem Baurecht entspricht. (how)

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