Messe lockt mit Ideen zum Dekorieren

Von Freitag bis Sonntag ist Wernesgrün Gastgeber gewesen. Zahlreiche Gäste besuchten die "Lebensart. Manche Besucher würden sich so eine Ausstellung öfter wünschen.

Wernesgrün.

Stattliche Sonnenblumen, zarte Kräuterpflänzchen und dazwischen alles, was ein Hobbygärtner noch so brauchen kann: Obwohl der Herbst an die Tür klopft, hat bei Pflanzenanbietern im Brauereigutshof Wernesgrün drei Tage Hochbetrieb geherrscht. Am Freitag öffnete dort die Messe Lebensart. Bis gestern standen Biertenne und Außengelände im Zeichen von Garten, Wohnen und Lifestyle. Am Wochenende legte der Besucherzustrom dann noch zu, so dass der Veranstalter

Matthias Kotschate verkaufte rustikale Feuerstellen für draußen. Erst auf den zweiten Blick fiel vielen Messebesuchern auf, welche Funktion die mindestens 1,20 Meter großen Licht und Wärme spendenden Deko-Artikel früher hatten. "Das waren mal Gasflaschen", erklärte er. Wer es eine Nummer kleiner bevorzugte, dem konnte der Außendienstmitarbeiter von der Neuruppiner Firma JM Metallmanufaktur mit handlicheren Gartenfackeln weiterhelfen. Als Feuer-Futter dienen in Wachs getränkte Klopapierrollen.


Zum vierten Mal machte die Messe in Wernesgrün Station. "Das Spezielle daran ist, dass es hier Dinge gibt, die man sonst nirgendwo findet", sagte Projektleiter Christoph Riebe. Er ging davon aus, "dass die Besucher dieses Format noch nicht gesehen haben". Vom Kunsthandwerk und direkt vermarkteten Lebensmittel bis zum rustikalen Garten-Sitzmöbel und Whirlpool war die Palette ausgesprochen breit gefächert. Mittendrin konnten Gäste kulinarische Happen probieren, Accessoires maßschneidern lassen, Schauhandwerkern auf die Finger gucken, einen Stelzenläufer in Begleitung märchenhafter Figuren treffen und Musik hören.

Etwa 80 Händler aus ganz Deutschland reihten ihre Stände im Brauereigutshof aneinander. Das seien gut 25 Prozent mehr als zur ersten Ausgabe in Wernesgrün, sagte Christop Riebe. Auch bei der Besucherzahl sei ein Anstieg zu verzeichnen. "Ich glaube, wir sind hier gut aufgenommen worden", meinte der Projektleiter. "Und wir werden uns auf lange Sicht deutlich vergrößern müssen."


So urteilen Gäste

Diana Heinze (Auerbach): "Ich hätte nicht gedacht, dass die Auswahl so groß ist. Da verliert man ja fast den Überblick. Es gibt aber auch viele sehr schöne Dinge. Eigentlich zu viele. Ich mag Ausgefallenes sehr gerne."

Jens Schwabe (Stützengrün): "Wir kennen das aus Hof. Sehr schön gemacht mit Dekoartikeln und gutem Essen. Es ist aber auch teuer. Man holt sich viele neue Eindrücke."

Mike Heckel (Treuen): "Hier bekommt man einen Überblick, was es alles gibt. Die futuristischen Sachen gefallen mir besonders. So eine Messe könnte es öfter hier geben." (dien)

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