Paracelsus führt zum Teil Kurzarbeit ein

Reichenbach/Plauen.

Weil Betten für Corona-Patienten freigehalten und damit teils Operationen verschoben werden, gibt es in einigen Krankenhäusern Kurzarbeit. Die Paracelsus-Gruppe führt sie ab kommender Woche in der Klinik Reichenbach und ab Ende des Monats in Adorf/Schöneck in einigen Abteilungen ein, sagte Sprecherin Dirten von Schmeling am Freitag auf Anfrage. Zuvor seien Überstunden abgebaut worden. Nach ihren Worten hat Paracelsus für alle Standorte vorsorglich zum 1. April Kurzarbeit angemeldet. Die Absage geplanter OPs habe zur Folge, dass Stationen mit relativ geringer Belegung betrieben werden - aber zugleich Kapazitäten für Corona-Patienten aufrecht erhalten werden müssten. "Um die Folgen für die Belegschaft auf ein Mindestmaß zu reduzieren, wird das Kurzarbeitergeld für betroffene Mitarbeiter durch den Arbeitgeber auf 93 Prozent, für Mitarbeiter mit Kindern auf 95 Prozent der gewöhnlichen Vergütung aufgestockt", so Schmeling. Im Helios Vogtland-Klinikum Plauen gebe es dagegen keine Kurzarbeit, widersprach Sprecherin Dorit Wehmeyer am Freitag auf Nachfrage Gerüchten, die in der Stadt kursierten. (hagr/bju/ur)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.