Perlmutter: Adorf sammelt Ideen bei Wettbewerb

Erlebniszentrum: Architekten können Vorschläge einreichen

Adorf.

Die Stadt Adorf lobt für ihr geplantes Erlebniszentrum Perlmutter einen Architektenwettbewerb aus. Für die zuletzt mit 2,78 Millionen Euro kalkulierte Erweiterung des Perlmutter- und Heimatmuseums soll ein bunter Strauß an Ideen gesammelt werden, aus dem eine Jury die Blüten herausholt, die besonders gut für Flussperlmuschel/ Perlmuttverarbeitung als Adorfer Alleinstellungsmerkmal stehen.

Für den Architektenwettbewerb hat sich der Stadtrat am Montagabend einstimmig entschieden. Eine Woche zuvor hatte der Nürnberger Architekt Peter Kleindienst als Spezialist für Wettbewerbsbetreuung den Abgeordneten hinter verschlossener Tür erklärt, was die Vor- und Nachteile von Wettbewerb und Vergabeverfahren sind. Für die Vielfalt und pfiffige Ideen sei der Wettbewerb der sinnvollste Weg, hieß es aus dem Rathaus. Die Stadt hat zuletzt mit einem Architektenwettbewerb für den Neubau des Aussichtsturms in Remtengrün Erfahrungen gesammelt, die in Rat und Verwaltung meist positiv gewertet wurden.

Einen Sieger des Architektenwettbewerbs wird es voraussichtlich 2020 geben, sagte Bürgermeister Rico Schmidt (SPD) auf Anfrage. Das Verfahren mit Fachbegleitung, Wettbewerbsjury und Preisgeldern ist mit etwa 80.000 Euro kalkuliert - Fördermittel sind laut Sächsischer Aufbaubank dafür möglich, erfuhr Schmidt. Bisherige Überlegungen gehen davon aus, dass Museum im Freiberger Tor zu erweitern und neu zu gestalten. Dazu ist im Gespräch, das benachbarte Haus Graben 2 einzubeziehen und beide Gebäude durch einen ins Stadtbild passenden Glasbau zu verbinden.

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