Prozess um Bluttat wieder vertagt

Messerattacke auf jungen Afghanen erregte im Juni 2017 großes Aufsehen

Auerbach.

Ab Montag sollten sich zwei Männer vor dem Amtsgericht Auerbach verantworten, die im Juni 2017 einen Afghanen in einer Auerbacher Wohnung mit einem Messer angegriffen hatten. Doch der Prozess muss vertagt werden: Einer der beiden Angeklagten befinde sich im Krankenhaus, teilte das Gericht mit.

Bereits im März war das Verfahren gegen einen 52-Jährigen und seinen 22-jährigen Sohn geplatzt - damals wegen Erkrankung des Richters. Angeklagt ist gefährliche Körperverletzung. Hintergrund des Angriffs war die Liebesbeziehung des 25-jährigen Afghanen zu einer 17-Jährigen: Vater und Bruder des Mädchens wollten sich mit der Liaison nicht abfinden. Laut Anklage lockten sie ihn in die Wohnung an der Breitscheidstraße und attackierten ihn mit einem "Rambo-Messer". Der folgende Polizeieinsatz löste großes Aufsehen aus. Die Familie des Mädchens lebt inzwischen in Baden-Württemberg. (bap)

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