Säuerling

Über de Weiße Elster und iehr Quell is lang viel geschriebn wuern. Ober ass do duebn dinn öbern Vuegtland noch ewos Interessantes entspringt - und des sue vier bis fünf Meter von dr tschechischen Grenz entfernt, des hot de Meta vorn ehemolign Vorsitzendn vorn vuegtländischen Gesundheitsverein drfoahrn. Dr Manfred Weidinger aus Dorfstadt woar lang öfter miet Wandergruppen do duem, der kennt siech aus. Also: Der Schönberger Säuerling tritt von selbst aus dem anstehenden Granitmassiv des Fichtelgebirges heraus. Er wurde erstmals 1753 erwähnt und 1811 chemisch untersucht. Das Mineralwasser ist ein gutes Erfrischungsgetränk und für Trink- und Badekuren wegen seiner chemischen Zusammensetzung und wegen des hohen Kohlensäuregehaltes gut geeignet. Will mr siech von uns dohier aufn Weg zer Quell machn, fährt mr mietn Auto bis Schönberg auf dr B 94. Emol links giehts nei aufn Säuerlingsweg. Droan suegenannten "Wendehammer" koa mr san Wogn stieh lossn und aufn Säuerlingsweg watterlaafn bis zer Quell droan Grenzbach zer Tschechei. De Quell selber is eigefasst miet Beton und kimmt als gut schmeckendes Mineralwasser aus en klann Rohr. E Quellhaisl gibbts aah. Früher gobs aah e Trepp do nunter und e Gelänner. Die Treppn sei weggemacht wuern, s Gelänner is zammgefault. Dr Wanderfreind Weidinger hot lang e mannichs Mol miet ne Bürgermaaster von Bad Brambach geredt, ass aufn Weg esue viel Kiefernzaschn liegn und die Trepp und s Gelänner fr ältere Leit fehln, und ass die krumme Birk naufs Quellhaisl falln kännt, ober der weist drauf hie, ass des Privatwald is und dr Besitzer net reagiert. Und ass kaa Geld do wär fr Trepp und Gelänner, die kaa Wanderer brauchn tät. Nu jedenfalls lässt siechs drnoch auf tschechischer Seit viel besser laafn, wall alles urndlich is. (rmö)

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