Vierter Glockenguss erfolgreich

Rodewischer weihen Glocke am 4. Oktober

Rodewisch.

Am gestrigen Freitag war es soweit: Das Telefon klingelte und Christian Bretschneider von der Verwaltung der evangelischen Kirchgemeinde St. Petri konnte die Nachricht in Empfang nehmen, dass in Innsbruck der Guss der kleinsten Glocke im vierten Versuch gelungen ist. In zwei zuvor beauftragten Betrieben war der Guss dreimal gescheitert. "Ich habe mich riesig gefreut, dass es endlich geklappt hat", so Bretschneider. Denn immerhin schweigen die Glocken von St. Petri seit fünf Jahren. In einem Gutachten war damals festgestellt worden, dass der Turm zu stark schwingt. Daran schlossen sich Turmsanierung und Glockenguss an.

In den vergangenen Tagen hatte die ganze Stadt Anteil genommen. "Überall, wo ich hingekommen bin, wurde ich gefragt, ob der vierte Guss gelungen ist", sagt Bretschneider. Der Hauptauftragnehmer für das neue St.-Petri-Geläut, die Heidenauer Glockenläute und Elektroanlagen GmbH, hatte die Innsbrucker Firma Grassmayr ins Spiel gebracht, um das Vorhaben zum Ende zu bringen: Während zwei der drei Glocken in der zuerst beauftragten Gießerei in Brockscheid/Eifel gelangen, gab es beim Guss der kleinsten Probleme. Zwei Versuche scheiterten im ursprünglich beauftragten Betrieb. Als für den ein Insolvenzverfahren beantragt wurde, sprang eine andere Gießerei im Ort ein - erfolglos.

Die Glockenweihe ist für Sonntag, den 4. Oktober geplant. (lh/how)

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