Vogtland wirbt auch ohne Welterbetitel

Jubel im Erzgebirge über die Aufnahme in die Unesco-Liste - Das Vogtland war schon 2012 aus dem Rennen

Muldenhammer.

Die Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří hat Aufnahme auf die Liste des Weltkultur- erbes gefunden. Obwohl das Erz- gebirge geografisch bis zum Hohen Stein/Vysoky Kamen bei Erlbach reicht, ist das Vogtland nicht dabei.

2012 hatte der Topasfelsen Schneckenstein zu den zehn sächsischen Bewerbern gehört, die Aufnahme auf die Unesco-Welterbeliste finden wollten. Bergwerkschef Steffen Gerisch hatte das Anliegen über Jahre verfolgt: "Der Schneckenstein ist einzigartig in Europa", begründete er sein Anliegen.


Als die Bewerbung ohne Erfolg blieb, nahm Gerisch das gelassen: "Die Bewerbung hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Wir werden auch künftig nicht die Füße stillhalten, um für das einzige Edelsteindenkmal in Deutschland zu werben." An Ideen fehlte es nicht. Die Topaswelt soll nun Mittelpunkt des Geoparks "Sagenhaftes Vogtland" werden. Das über die Leader-Förderregion "Sagenhaftes Vogtland" laufende Projekt vereint Falkenstein, Ellefeld, Neustadt, Grünbach, Bergen, Werda sowie Ortsteile der Gemeinde Muldenhammer. (tm)

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