Volksverhetzung wird später verhandelt

Auerbach.

Der für die Woche am Auerbacher Amtsgericht angesetzte Prozess wegen Volksverhetzung ist ausgefallen. Das sagte Gerichtsdirektorin Inge Bahlmann auf Nachfrage der "Freien Presse". Einen konkreten Grund für das Absetzen der Verhandlung nannte sie nicht. "Vielleicht ist ein Zeuge nicht erschienen", so Bahlmann. Verhandelt werden sollte gegen einen 39-jährigen EU-Rentner. Ihm wird zur Last gelegt, dass er im Frühjahr 2020 über sein Facebook-Profil judenfeindliche Sprüche und Heil-Hitler-Parolen öffentlich zugänglich gemacht habe. Die Verhandlung wurde auf den 13. Januar 2021 verschoben. (lh)

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