Werda will alte Mauer ersetzen

Werda.

Eine betagte Stützmauer an der Schnittstelle von Bergener Straße und Hauptstraße in Werda wird dieses Jahr womöglich erneuert. Zur jüngsten Sitzung verständigte sich der Gemeinderat über Straßenbauarbeiten und nahm unter anderem die 22 Meter lange Stützmauer ins Visier. Außerdem sollen die Wacholderstraße, der Sonnenblick und die Talsperrenstraße eine frische Deckschicht erhalten. Für die Mauer müssen 27.000 Euro aufgebracht werden, die Verbesserungen an den drei Straßen kosten zusammen weitere 21.000 Euro.

Weil Werda Fördermittel des Freistaates Sachen für kommunale Straßen- und Brückenbauvorhaben in Anspruch nehmen will, muss ein bestimmter Betrag "verbaut" werden. 2019 sind das etwa 40.000 Euro. Für diese Zuwendung sei ein Verwendungsnachweis zu führen, so Bürgermeisterin Carmen Reiher (CDU). Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen kann die Gemeinde die Kostenvorgabe erfüllen. Allerdings müssen für den Mauerbau noch Zuständigkeiten geklärt werden. Bislang sind Eigentümer und Erbauer unbekannt. Reiher hofft noch aus einem zweiten Grund, das Vorhaben in die Tat umsetzen zu können: "Wenn die Mauer wegbricht, wird der Fußweg in Mitleidenschaft gezogen." (dien)

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