Wunsch nach neuem Depot

Das Gerätehaus ist nicht viel mehr als eine größere Garage. Um das Problem zu lösen, setzt Altmannsgrün auf die Landespolitik.

Altmannsgrün/Treuen.

Abriss und Neubau? Sanierung plus Anbau? Umbau? Varianten, wie die Freiwillige Feuerwehr Altmannsgrün zu einem zeitgemäßen Gerätehaus kommen könnte, gibt es mehrere. Doch fest steht bislang nur: Unter den Bedingungen, die das in den 1970er-Jahren errichtete Depot den Kameraden bietet, kann es nicht weitergehen. Darin waren sich alle beim Ortstermin in der Treuener Ortschaft einig.

Das Depot ist nicht viel mehr als eine größere Garage, eigentlich zu klein für die heutige Technik. Ihre Ausrüstung müssen die Feuerwehrleute - 13 Aktive plus neun in der Altersabteilung - teils mit nach Hause nehmen, der Schulungsraum ist ins Bürgerhaus ausgelagert.

"Die Stadt weiß um die Situation in Altmannsgrün, die Gremien haben sich bereits damit befasst", sagte Frank Kober, CDU-Ortsvorsitzender in Treuen, nach der Beratung mit Ortschaftsrat, Feuerwehr und Bürgern, zu der er den Landtagsabgeordneten Sören Voigt eingeladen hatte. Der CDU-Politiker aus Falkenstein versicherte: "Wenn die Stadt sich für eine Variante entschieden hat, werde ich sie bei der Beschaffung von Fördermitteln unterstützen."

Für Voigt gehörte der Termin im Treuener Land zu einer Reihe von Besuchen in Gemeinde- und Ortschaftsräten, um die Anliegen der Bürger direkt zu erfahren. "Da unterscheiden sich die 230 Altmannsgrüner nicht groß von den anderen", sagte der Landtagsabgeordnete und zählte auf: Durch den Bevölkerungsrückgang werde der Anteil derjenigen in den Dörfern, die sich in Vereinen oder überhaupt engagieren können, immer kleiner - das sorge für Probleme. Auch den Wunsch nach einer besseren Zusammenarbeit zwischen Ortsteilen und Kernstadt höre er überall. Ebenso die Forderung nach einer besseren Anbindung der Dörfer an den öffentlichen Nahverkehr.

Zum Wunsch der Altmannsgrüner, etwas in punkto Dorfplatzgestaltung anzuschieben, hatte Voigt den Rat, sich das Förderprogramm "Vitale Dorfkerne" anzusehen: "Da sollte auch für Altmannsgrün etwas machbar sein."

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