2020 fiel im Vogtland zu warm aus

Werner Friedel legt neue Wetterbilanz vor

Plauen/Triebel.

Der Winter 2019/20 hatte allein in Plauen im Mittel eine um 4,4 Grad zu hohe Tagesmitteltemperatur, gefolgt vom Frühjahr mit 1,3 Grad. Der folgende heiße Sommer wich mit 2,0 Grad ebenfalls deutlich von den Vergleichswerten der Temperaturmessreihe 1951-1980 nach oben ab. Darüber informiert der Meteorologe Werner Friedel aus Taltitz in der aktuellen Beitragsreihe zur Witterung und zum Klima im mittleren Vogtland.

Die drei Herbstmonate September (1,3 Grad), Oktober (1,3 Grad) und November (1,4 Grad) hatten jeweils eine mittlere positive Temperaturabweichung zur Referenzperiode. So fällt die Temperaturabweichung aller vier Jahreszeiten von Dezember 2019 bis November 2020 mit 2,2 Grad recht hoch aus. Die Jahresmitteltemperatur 2020 lag bei 9,6 Grad Celsius in Plauen. Anzumerken wäre in diesem Zusammenhang, dass seit 1947 die wärmsten zehn Jahre mit einem Temperaturmittel größer und gleich 9,0 Grad Celsius auf die Jahre zwischen 2000 und 2020 entfielen. Dabei hatte das Jahr 2018 mit 10,0 Grad Celsius die höchste Durchschnittstemperatur.

Insgesamt war nach den Worten von Werner Friedel das Jahr 2020 in Plauen um 2,15 Grad wärmer gegenüber den Vergleichswerten der Messreihe von 1951 bis 1980.

Mit knapp 75 Prozent lag die Häufigkeit der milden, warmen und extrem warmen Tage 2020 wesentlich über der Häufigkeit mit negativer Temperaturabweichung. (tm)

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