Adorf soll sein eigenes "Tipfel" erhalten

Trinkgefäß soll wiederverwendbar und auch als Souvenir erhältlich sein - Tasse nicht extra für Weihnacht geplant

Adorf.

Ein eigenes Adorf-"Tipfel" - die Idee eines besonderen Trinkgefässes schwirrt Bianca Jahn von der Netzwerk-Anlaufstelle Möglichmacherei sowie ihren Mitstreitern seit 2019 durch den Kopf. Aus dem Testlauf zum Stadtfest wird nichts: Denn die Sause am zweiten Septemberwochenende fällt coronabedingt aus. Ob es zur Premiere beim Adorfer Weihnachtsmarkt kommt, kann keiner sagen. Es soll auch keine spezielle Weihnachtsmarkttasse werden, wie sie andere Anbieter von Adventszauber vorhalten, sagt Bianca Jahn. Vielmehr geht die Idee zum persönlichen "Tipfel", das bei allen Gelegenheiten eingesetzt werden kann - und in der hochwertigen Version als Mitbringsel aus Adorf vorstellbar ist. Als Souvenirtasse, die Präsenten einen besonderen Kick verleiht, sagt die Möglichmacherin. Nebenbei eingeführt wird das "Tipfel" nicht, so Bianca Jahn. "Es ist eine ganz schöne Investition", verweist sie auf die nötigen Spülstrecken, genauso wie Gedanken, wie Rückgabe und Pfandsystem zu regeln sind. Ein Datum haben die Adorf zudem im Auge: 2021 kommt ein EU-Verbot für Einweg-Trinkhalme, Einweg-Besteck und Einweg-Plastikteller. Zwar fallen Kunststoffbecher nicht drunter, aber eine Vorreiterrolle dagegen lehnen die Adorfer nicht ab. (hagr)

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