Ärger an der Pirk: Junge Bäume landen in wilden Lagerfeuern

Der Stausee ist im Sommer ein Freizeitparadies. Doch die Begleiterscheinungen sorgen bei Verantwortlichen immer häufiger für Kopfschütteln.

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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    2
    hei
    07.08.2020

    Am anderen Ende der Talsperre wird es doch genauso praktiziert von Anglern, bei denen die Existenz eines Angelscheins bezweifelt werden darf.
    Kontrollen? Null!
    Interessiert ja auch Keinen, was den Abstand der Feuer etc. zu den dortigen Bäumen etc betrifft! Oder das Beseitigen des Mülls!
    Ja, es sind schon richtige "Umweltsäue"!
    Wo sind da denn die krakelenden Naturschützer, Gretajünger und Möchtegerngrünen?

  • 0
    0
    Nixnuzz
    06.08.2020

    Abstrakt: Erwachsene - gutverdienende - haben den offenen Kamin im Wohnzimmer oder draussen auf der Terasse. Feuer hat wohl seine faszinierende Wirkung. Auch bei Heranwachsenden. Lagerfeuer draussen - möglichst weit weg von Erziehungsberechtigten. Romantik oder biologische Historie aus der Steinzeit? Aber in der Woche sich schon auf den Grillabend - wenn möglich mit Holzkohle und nicht mit analytisch-reinem Gasbrenner - geistig vorbereiten und die entsprechenden Ingredienzien beim Discounter oder Marinade-Fachmann besorgen? Möglichst alles nach Bundesemissionsgesetz und Schornsteinfeger-Richtlinie "umsetzen"! Aber wo beweist sich der "junge Mann/Mensch" am besten? Durch Eigenleistung in der freien Natur. Oder der stolze junge Familienvater mitsamt der Familie? Draussen wenn die Sonne untergeht und die Naturromantik durchs Gemüt zieht und alle Vorschriften etc. ad acta gelegt werden. Und auf dem Rost totes Tier vorsichhin gart. Nein - es macht keinen Spass, wenn man abends in der Woche nach Hause kommt und der Geruch nach was zellulosisch-verbranntem durch die Nase zieht - aber ausserhalb des Hauses nix findet. Nachfragend wird dann von den eigenen Sprösslingen eingestanden, Brandversuche unterm Dach gemacht zu haben. Nein - der Hosenboden blieb da wo er war und ich habe fürs Wochenende vorm Haus draussen an geeigneter Stelle Entzündungsversuche mit anschliessender Bratwurstvertilgung angeordnet. Heute - fast 30 Jahre später - gehören die Grillanzündungen immernoch zum Lebensritual. Aber auf eigenem Grund mit anschliessender Müll-Beräumung.Wer kann das heute noch/ hat diese Möglichkeit? Wo sind mögliche geordnete "Freigelände"/ Zeltlager ? Wieviel Bedarf besteht? Learning by doing - Finger verbrennen, Eigentums-Delikt ausbaden, Müll/Schaden aufräumen. Rote Daumen einsammeln!

  • 11
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    kartracer
    06.08.2020

    Das wird sich auch nicht ändern, solange keine Strafen verhängt werden, die richtig weh tun!
    Ich glaub das doch nicht, das diese Täter immer unsichtbar bleiben, Feuer sieht man ja schon aus einiger Entfernung, und sollten da nicht auch ein Paar dabei sein, die wenn die Schule wieder beginnt, sich den Freitag frei nehmen.
    Ich glaube nicht, daß Jugendliche, die für Umwelt und Klima, nach Außen große Töne spucken, beim Müllbeseitigen dabei sind.

  • 6
    0
    Interessierte
    06.08.2020

    Wer - macht denn so etwas ?

  • 19
    0
    Ha24Lu01
    06.08.2020

    Die Menschen werden immer dreister. Für sie scheint die Natur keine Bedeutung zu haben. Solche Verhaltensweisen gehen gar nicht. Es ist eine Zumutung, dass die Hinterlassenschaften von anderen Leuten beseitigt werden müssen. Wo bleibt die Moral und wo die Ehrfurcht vor Mutter Natur. Welch eine Schande.