Am Floßbach: Stadt Adorf für Spielstraße

Anliegerunterschriften laut Bürgermeister aber nötig

Adorf.

In der Debatte um Verkehrsbelastung und Raserei auf der Anliegerstraße Am Floßbach in Adorf zeichnet sich eine Lösung ab. Die Stadtverwaltung kann mit einer von Anliegern angeregten Variante mitgehen. "Aus unserer Sicht spricht nichts gegen eine Spielstraße. Wir würden die Straße schon so beschildern", sagte Bürgermeister Rico Schmidt (SPD) auf Anfrage. Anlieger hatten zuletzt über Stadträte ihren Ärger mit oft flott durchfahrenden Fahrzeugen geschildert. Es ist kein neues Thema: Nach Angabe von Anliegern wurde das Problem bereits vor mehr als drei Jahren dem Ordnungsamt der Stadt mitgeteilt.

Im "Freie Presse"-Beitrag am Dienstag war nach entsprechender Wortwahl im Rat bereits irrtümlich jetzt von einer Spielstraße die Rede - aus Sicht des Bürgermeisters fehlt dafür eine entscheidende Voraussetzung. "Ich hatte den Anliegern gesagt, sie sollen eine Unterschriftenliste bringen, welche wir dann als Grundlage für die Entscheidung nehmen können", sagte Schmidt. "Auf Grund von einzelnen Anfragen werden wir keine Beschilderungen ändern, da wir sonst ständig ändern würden, wenn dem nächsten wieder etwas anderes einfällt." Nun sei die Unterschriftenliste in Arbeit, hat Schmidt in Erfahrung gebracht.


Eine andere Idee für die nur für Anlieger freie Straße - sie wird als Abkürzung zum Norma genutzt - sieht Schmidt wenig hilfreich. Bauamt/Bauhof würden Bremsschwellen wegen des Winterdiensts kritisch sehen oder ablehnen Pflanzkübel, die er ins Spiel brachte, seien nur Zusatz - Schmidt glaubt nicht, dass sich bei einer Spielstraße am Fahrverhalten viel ändern wird. "Und die Polizei ist nicht in der Lage, das regelmäßig zu kontrollieren. Das wissen auch alle Beteiligten." (hagr)

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