Brandsumme für Schaden noch größer

Immer neue Forderungen laufen im Rathaus ein

Unterheinsdorf.

Die Höhe der finanziellen Forderungen, die unter anderem Kommunen gegenüber dem vom Großbrand betroffenen Galvanisierungsunternehmen GTO in Unterheinsdorf geltend machen, ist derzeit noch nicht absehbar. Die bisherige Auflistung beläuft sich auf rund 725.000 Euro.

Bei dem Brand im Juni waren Säuren und Laugen ausgetreten und hatten erhebliche materielle Schäden angerichtet. Im Ordnungsamt der Stadt Reichenbach laufen immer noch Kostenaufstellungen zusammen. Feuerwehren, Technisches Hilfswerk und Rotes Kreuz stellen sowohl Ersatzbeschaffungen für Kleidung, Ausrüstung und Material als auch Lohnersatzforderungen in Rechnung. Der größte Brocken entfällt dabei auf die Lengenfelder Drehleiter, deren Ersatzbeschaffung derzeit mit 650.000 Euro angegeben wird, plus 30.000 Euro für Lohnersatz. Rund 5700 Euro stellt die Reichenbacher Feuerwehr in Rechnung. Heinsdorfergrund ermittelte Kosten von 31.100 Euro. Das DRK macht Forderungen von 8400 Euro geltend. "Diese Zahlen beziehen sich auf den aktuellen Stand und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit", teilt die Reichenbacher Pressesprecherin Heike Keßler mit. Alle bisherigen Ansprüche seien an die Geschäftsführerin von GTO, Katrin Möckel, übermittelt worden. Das Unternehmen hatte jüngst betont, GTO verfüge neben einer Brandschadensversicherung auch über eine Umwelthaftpflicht im deutlich zweistelligen Bereich. (sia)

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