Bürgermeister besiegeln neuen Vertrag

Gemeinschaftsvereinbarung in Oelsnitz unterzeichnet

Oelsnitz.

Ein neuer Ehevertrag ist aufgesetzt und unterschrieben: Am Mittwoch haben die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Oelsnitz die frische Gemeinschaftsvereinbarung besiegelt. Das Papier regelt die Zusammenarbeit der Partner, die sich vor 20 Jahren in der VG zusammenfanden. Unter anderem wird die Abrechnung der Umlage, die die Landgemeinden für das Erledigen der Verwaltungsarbeit an Oelsnitz zahlen, neu geregelt, und es sind die neuen Rechtslagen eingearbeitet.

Was der Oelsnitzer OB Mario Horn (CDU) und seine Amtskollegen Ilona Groß (Triebel, parteilos), Christoph Stölzel (Eichigt, parteilos) und Berthold Valentin (Bösenbrunn, Action gemeinsame Liste Bösenbrunn) unterzeichneten, ist der Endpunkt eines längeren Prozesses. Das Papier war durch Mitarbeiter der Verwaltung - namentlich gedankt wurde Hauptamtsleiter Hannes Schulz und Birgitt Reichhard - vorbereitet worden. Die vier Gemeinde- und Stadträte sowie der Gemeinschaftsausschuss hatten die Vereinbarung mehrheitlich oder einstimmig befürwortet. Durchaus nach kontroversen Debatten, wie Valentin sagte. "Wir haben die meisten Räte von der Vorteilhaftigkeit dieser Vereinbarung überzeugen können."

Alle Bürgermeister lobten die Zusammenarbeit in der VG. "Gut und zielorientiert" sei sie, befand Groß, als einzige schon bei der Gründung 2000 mit am Tisch. "Das Modell VG sichert das Leben auf dem Land, die Zukunft der Dörfer, Eigenständigkeit und Mitbestimmung", sagte Stölzel, Horn sieht die neue Vereinbarung als "zukunftsorientiert und nachhaltig". Ohne Reibereien wird es nie gehen, meinte Schulz. "Dass muss man aushalten, wenn man mal nicht einer Meinung ist." (hagr)

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