Coronafälle in Oelsnitz: Hort bleibt zu

Zwei Erzieherinnen in OVV-Einrichtung infiziert

Oelsnitz.

Im Hort der evangelischen Grundschule Oelsnitz gibt es zwei bestätigte Coronafälle. Bei beiden handelt es sich um Erzieherinnen der Einrichtung, wie die Geschäftsführerin des Obervogtländischen Vereins für Innere Mission Marienstift (OVV), Nicol Georgi, am Montag auf Anfrage sagte. Der OVV ist Träger der Einrichtung. Die Erzieherinnen hatten nach ihren Worten Symptome gezeigt und begaben sich zur Abklärung zum Arzt. Am Freitag standen dann nach Georgis Worten die Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus fest. Der Hort bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Das am gestrigen Montag die Herbstferien starteten, ist in dieser schwierigen Situation hilfreich, sagte Georgi.

Das Hygienekonzept des Hortes sieht eine klassenweise Betreuung der Kinder vor. Durch das Gesundheitsamt des Landkreises wurden die Kontaktpersonen der infizierten Erzieherinnen festgestellt, so Georgi: eine Lehrkraft, zwei weitere Erzieher. Inwieweit sie und Kinder in Quarantäne geschickt werden, entzog sich am Montagnachmittag Georgis Kenntnis. Sie wartet nun auf Infos des Gesundheitsamtes, auch zur weiteren Teststrategie im Hort. Wegen der räumlichen Nähe des Hortes zu anderen Einrichtungen des Sozialträgers in Oelsnitz steht die aktuelle Situation unter besondere Beobachtung, so Nicol Georgi.

Weitere bestätigte Coronafälle gibt es auch am Sächsischen Fachkrankenhaus in Rodewisch. Nachdem bereits vorige Woche bei einem Patienten eine Covid-19-Infektion festgestellt wurde, wurden zwei weitere Patienten und vier Beschäftigte positiv getestet, so Sprecherin Maria Rank. Dagegen hat sich die Situation im Altenpflegeheim Haus Ölbaum Markneukirchen inzwischen normalisiert. (hagr)

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