Didgeridoo erklingt im Schaubergwerk

Der Klingenthaler Musiker Philipp Gerisch hat mit "Einklang" seine dritte CD eingespielt. Er ist längst ein Vollblutmusiker.

Schneckenstein.

Der Name ist Programm: "Einklang" nennt Philipp Gerisch seine neue CD, und auf dieser präsentiert sich der Multiinstrumentalist aus Klingenthal mit Handpan, Cajon, Jaw-Harp, Percussions und natürlich dem Didgeridoo. Einmal wird Gerisch von seinem Bruder Max begleitet, bei zwei weiteren Titeln steht ihm der Musiker Tom Forza zur Seite.

Die Liebe des Vogtländers zum Didgeridoo, einem traditionellen Musikinstrument der nordaustralischen Aborigines, begann 2002. Als damals Elfjähriger hörte Gerisch zum ersten Mal ein Didgeridoo- und war einfach fasziniert.

Erzeugt werden die Töne, indem die Luft gleichzeitig durch die Nase eingeatmet und mit dem Mund ausgeatmet wird. "Man muss diesen Dreh raushaben, dann kann man sich richtig in Trance spielen", erklärt er. Das gelingt dem Klingenthaler mit den acht Titeln auf seiner neuen CD. Je länger man sie hört, desto mehr hat man das Gefühl, mit der Musik in Einklang zu kommen. Sie erdet den Zuhörer.

Als Straßenmusiker hat Philipp Gerisch schon beim Aufenthalt 2010/11 in Australien Erfahrung gesammelt - Sydney, Perth und Brisbane waren dabei einige der Stationen. Dass er 2018 für die Vorgänger-CD "Karijini" Unterstützung von seinem ehemaligen Schulfreund, dem Skisprung-Star Richard Freitag erhielt, spricht dabei auch für sich.

Am Sonntag hält Philipp Gerisch in Verbindung mit dem Mineralientag in der Topaswelt Schneckenstein im Besucherbergwerk Grube Tannenberg 11.30 Uhr einen Handpan-Schnupperkurs und gibt 14 Uhr Untertage im Bergwerik auch ein Konzert. Anmeldungen sind unter der Telefon-Nummer 037465 41993 nötig.

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