Gemeinderat fordert eine Umgehung für Obertriebel

Neue Betriebsstraße zum Hofgut-Standort soll die Einwohner entlasten

Obertriebel.

Eine Umgehungsstraße für Obertriebel soll die Einwohner von den Belastungen durch Transporte von und zu den Stallanlagen des Hofguts Eichigt entlasten. Darauf hat sich der Gemeinderat Triebel per Beschluss verständigt, heißt es in einer "Freie Presse" vorliegenden Erklärung vom Mittwoch. Diese gaben Bürgermeisterin Ilona Groß (parteilos) und Pressesprecher Henning Schönekerl (Freie Wähler) im Auftrag des Gemeinderates ab.

Die Idee der Betriebsstraße ist nicht neu: Es geht um eine Verbindung von der Kreisstraße Triebel-Obertriebel über den Triebelbach zu einem bestehenden, zum Stallkomplex führenden Weg. Damit müssten die Großfahrzeuge des ökologischen Landbaubetriebs nicht mehr besonders enge und problematische Stellen passieren. "Uns ist bekannt, dass der Betrieb diesen Vorschlag vor langer Zeit ebenfalls hatte, mit einer neuen Zufahrt und unserer aktiven Unterstützung rechnet", heißt es in der Erklärung des Gemeinderates. Nach den Worten von Groß und Schönekerl würde das Hofgut die notwendigen Planungen und Genehmigungen übernehmen. Die Gemeinde Triebel erwartet von den zuständigen Behörden, dass die die Errichtung der Betriebsstraße "wohlwollend" unterstützen und sich kompromissbereit zeigen. Beim ersten Anlauf war die Straßenidee an Naturschutzgründen gescheitert. Die geplante Straße würde die Aue des Triebelbaches kreuzen.

Von Obertriebelern aufgemachte Forderungen, die Verkehr-, Lärm- und Umweltbelastung so weit wie möglich zu minimieren, stimmt der Triebeler Rat zu. Er führt weitere Punkte ins Feld. Neben dem Erhalt des Zustands unserer Ortsstraße gehe es uns vorrangig um den Schutz der Brücke über den Triebelbach als einzige Zufahrt für die Bewohner.

Am morgigen Freitag findet ab 18 Uhr direkt am Obertriebeler Stallkomplex des Hofguts Eichigt an der Straße Am Dürren Ast eine Einwohnerversammlung statt. Dabei soll über die allgemeine Situation in Bezug auf die Stallanlagen informiert werden. Nach den Worten von Ilona Groß geht es aber auch um den "Stand der Abarbeitung von Mängeln", die auf der ersten Einwohnerversammlung im Frühjahr 2019 angesprochen wurden.

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