Jugend will eigene Ideen einbringen

Muldenhammer will auf U18-Wahl aufbauen

Muldenhammer.

Auf der für den 18. September angesetzten Sitzung des Gemeinderates soll eine Entscheidung getroffen werden, wie die Jugendlichen von Muldenhammer stärker in die Kommunalpolitik integriert werden können. Das kündigte Bürgermeister Jürgen Mann (Freie Wähler) an.

Im Vorfeld der Landtagswahl hatten Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Muldenhammer zur Probe wählen können. "Auch wenn das Ergebnis keine politische Bedeutung hat, ist die Wahl doch für uns eine gute Gelegenheit zum Üben in Demokratie", hatte dazu David Drechsel aus Hammerbrücke, erklärt. Der Zehntklässler am Goethe-Gymnasium in Auerbach hatte die U18-Wahl maßgeblich mit vorbereitet. 134 Jugendliche gaben diesmal ihre Stimme ab. Bei der Wahl zum Gemeinderat und zum Europaparlament im Mai waren es 112 gewesen.


In Sachen Demokratie gibt es die Bestrebung, in Muldenhammer eine Initiative, eine Art Jugendparlament ins Leben zu rufen - ähnlich wie es mit Junges Ellefeld in der Nachbarkommune besteht. "Wir wollen uns in den Gemeinderat regelmäßig so einbringen, dass wir Vorschläge zur Verbesserung der Jugendarbeit machen und auch bereit sind, uns zum Beispiel bei der Umsetzung von Projekten zu engagieren. Wir wollen als Gruppe anerkannt und integriert werden", so Drechsel. Das Anliegen der Jugendlichen fand bei Bürgermeister Mann und dem Gemeinderat ein positives Echo.

Kommunale Jugendvertretungen wurden in den vergangenen Jahren im oberen Vogtland bereits in Klingenthal, Markneukirchen und Erlbach ins Leben gerufen. Erfolgreich gearbeitet hat aber letztlich nur der 2013 gegründete Erlbacher Jugendbeirat. (tm)

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