Kneipp-Verein kooperiert mit Dekimed

Die Schönecker Vereinigung und die Klinik für Naturheilverfahren in Bad Elster rücken enger zusammen. Was die Partner gemeinsam planen.

Bad Elster/Schöneck.

Der Kneipp-Verein Schöneck und die Deutsche Celenus-Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren (Dekimed) kooperieren. Das haben die Partner jetzt vereinbart. Zusammen wollen sie im nächsten Jahr einen Tag der offenen Tür zum Thema Kneipptherapie in der Elsteraner Klinik veranstalten. Ziel dabei ist die Vermittlung und Verbreitung der Gesundheitslehre nach Sebastian Kneipp. "Wir möchten dabei den Besuchern die Selbsthilfestrategien vermitteln und als Vorsorge möglichst auch schon Kindern und Jugendlichen nahe bringen", sagt Dr. Gregor Döring, niedergelassener Arzt und Vorsitzender des Kneipp-Vereins, der 2004 gegründet wurde und gegenwärtig 170 Mitglieder zählt. So kann die Kneipptherapie vorsorglich zur Stärkung des Immunsystems und des Wohlbefindens wie auch einer Stressreduzierung beitragen.

Dr. Gregor Döring hat 2017 eine Anerkennungsplakette und Urkunde vom Kneipp-Bund des Landesverbandes Sachsen an die Elsteraner Klinik verliehen. Voraussetzung war, dass die Gesundheitseinrichtung den Aufenthalt der Patienten der Kneippschen Lehre entsprechend gestaltet. Die fünf Elemente nach Kneipp - Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Lebensordnung - sind Grundlage der gesundheitsfördernden Angebote. Die Kneipp-Therapie war bereits eine Säule der Behandlungen in der Dekimed als diese 1997 gegründet wurde. "In unserer Klinik werden Kneippgüsse, Wassertreten ebenso wie Wickel und Auflagen, wie zum Beispiel Heusäckchentherapie oder auch Senfmehlfußbäder in Ergänzung mit entsprechender Ernährungstherapie erfolgreich angewendet", sagt Klinikdirektorin Inge Schramm. "Besonders gerne wird nicht nur von unseren Patienten, sondern auch Besucher und Elsteranern unser Kneipp-Tretbecken am Bärenlohbach im Park genutzt, das allen Interessierten offen steht. Rege genutzt wurde es vor allen in den vergangenen heißen Tagen. Auch vom Kindergarten wird es als Entdeckung gerne genutzt", so Inge Schramm.

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