Kubaner knüpfen Kontakte ins Vogtland

Eine Delegation des lateinamerikanischen Inselstaats hat Markneukirchen besucht. Es ging um Chancen für Zusammenarbeit.

Markneukirchen.

Markneukirchen und Kuba rücken enger zusammen - die Grundlage dafür wurde jetzt beim Besuch einer vierköpfigen Kulturdelegation in der Musikstadt gelegt. Im Mittelpunkt standen die Musikindustrie und die Ausbildung in der Branche. "In der Republik Kuba genießen Kultur und Musik einen sehr hohen Stellenwert bei Bildung und Erziehung. Es mangelt jedoch an brauchbaren Instrumenten und Reparateuren. Hier bietet sich unter anderem eine Kooperation an", schätzte Markneukirchens Bürgermeister Andreas Rubner (parteilos) nach dem Besuch ein.

Die Visite der Kubaner in Markneukirchen war ein Abstecher eines Freundschaftsbesuchs in Chemnitz. Die Kontakte hergestellt hatte Stefan Nestler, Geschäftsführer der Saiteninstrumentenherstellers Mastri. Angeführt wurde die Delegation vom Vizekulturminister Kubas, Guillermo Solenzal Morales. Eine Station war die Metallblasinstrumenten-Meisterwerkstatt Jürgen Voigt, wo Chefin Kerstin Voigt den Gästen eine B-Trompete plus Zubehör überreichte. Eine Stadtrundfahrt mit Erläuterungen zur Stadtgeschichte, ein Besuch der Musikhalle sowie des Musikinstrumenten-Museums gehörten ebenso zum Programm wie die Erlebniswelt Musikinstrumentenbau - die organisatorische Vorbereitung lag bei Simone von der Ohe vom Verein Musicon Valley. In der Erlebniswelt bot Geigenbauerin Friederike Philipson die Vorführung für die Gäste, bevor bei Gesprächen im Alpenhof Breitenfeld Möglichkeiten einer Zusammenarbeit Thema waren, erklärte Andreas Rubner.

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