Manege frei für Adorfer Kinder

Das Zirkuszelt platzt aus allen Nähten und die Besucher kreischen vor Begeisterung, noch bevor die Vorstellung begonnen hat. Fingernägel werden vor Aufregung angeknabbert und die Kinderaugen werden immer größer. Farbige Lichtkegel zerschneiden die Dunkelheit und es duftet nach frischem Popcorn. Das Lied klappt schon super und heizt die Stimmung an: "Tretet ein und Vorhang auf. Seid willkommen hier in der Manege". Der Text ist einfach und die Zuschauer singen lauthals mit. Durch die Manege tollt eine Gruppe Clowns und macht Schabernack. Junge Fakire sind mutig wie die Profis, treten auf Glasscherben und legen sich bäuchlings auf ein Nagelbrett. Hühner werden von den Dompteuren gebändigt und balancieren über ein Brett, am Trapez baumeln Artisten und sie sorgen mit ihren Kunststücken für Ah- und Oh-Rufe, Magier lassen aus einer leeren Kiste ein Kaninchen erscheinen. Kurzum: In Adorf sind am Montag und gestern Träume von Kindern wahr geworden: in einem Zirkus nicht nur zuschauen, sondern einmal mittendrin dabei zu sein. Der Projektzirkus Probst machte das möglich, studierte in den letzten Tagen mit rund 130 Jungen und Mädchen der Grundschule und den Kitas "Zwergenvilla" und "Mikita" ein Programm ein. Egal, ob sich Jungs dafür entschieden hatten, mit Hilfe und unter Anleitung der Probst-Profis kleine Fakire zu sein, oder Mädchen, als Akrobatin am Trapez zu hängen oder übers Stahlseil zu balancieren, oder als Dompteure Tieren Kunststücke beizubringen - allen machte es einen Heidenspaß. Selbst wenn eine Nummer nicht bis ins letzte Detail klappte, so verblüffte es doch, was die Kinder innerhalb einer so kurzen Zeit geschafft haben. (eso)

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