Nach Brand in Markneukirchen: Ursache des Feuers steht fest

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Zu einem Feuerwehr-Großeinsatz kam es in der Nacht im oberen Vogtland. Die Bewohner konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Schaden: gut 100.000 Euro. Der Grund für den Brand war schnell gefunden.

Markneukirchen.

Zu einem Wohnhausbrand in der Richard-Wagner-Straße kam es in der Nacht zu Donnerstag in Markneukirchen. Die Feuerwehr wurde 1.50 Uhr alarmiert. Die Brandretter stellten beim Eintreffen einen ausgedehnten Wohnungsbrand im ersten Obergeschoss fest. Eine Bewohnerin konnte sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr bereits in Sicherheit bringen. "Eine zweite Person sowie ein Hund befanden sich noch in der Wohnung und konnten rasch lokalisiert werden", informiert die Feuerwehr. Beide Bewohner wurden durch den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Der Hund kam bei Bekannten der Hausbewohner unter. Im Einsatz waren 46 Kameraden der Wehren Markneukirchen, Wohlhausen und Erlbach. Der Einsatz dauerte bis 8.30 Uhr.

Vor Ort wurden laut Polizei ein 29-jähriger Bewohner und eine 77-jährige Bewohnerin aus dem Haus gerettet. Sie wurden anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und weiter medizinisch behandelt, da der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bestand. Sie sollen Großmutter und Enkel sein. 

Nach Angaben des Markneukirchener Stadtwehrleiters Mirko Wölfel ist das Haus aktuell unbewohnbar. "Es wurden auch die Zwischendecken beschädigt", sagt er. Glück im Unglück: Der Brand sei frühzeitig durch Dritte bemerkt worden, die auch die Feuerwehr alarmierten. Für die Markneukirchener Wehren war der Brand der umfangreichste Einsatz seit über einem Jahr. Letztes vergleichbares Ereignis sei ein Wohnhausbrand in Erlbach zu Weihnachten 2019 gewesen.

Die Brandursachenermittler der Polizeidirektion Zwickau teilten am Donnerstag die Brandursache mit: Aufgrund eines technischen Defekts war der Akku eines Staubsaugers in Brand geraten und hatte das Feuer ausgelöst. Die Schadenshöhe wird mit rund 100.000 Euro beziffert. Das Haus ist weiterhin unbewohnbar. (tb/em/dpa)

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